Zum Inhalt springen

Eddie Bonnemere

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2023 um 19:17 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Edward Valentine „Eddie“ Bonnemere (* 15. Februar 1921 in New York City; † 19. März 1996 in Teaneck, New Jersey) war ein US-amerikanischer Jazzpianist sowie Kirchenmusiker und Komponist.

Leben und Wirken

Bonnemere spielte bereits während seiner Schulzeit als Kirchenpianist in Harlem. Nach Ableistung des Militärdienstes im Zweiten Weltkrieg<ref>Bill Lee, William F. Lee: People in Jazz: Jazz Keyboard Improvisors of the 19th & 20th Centuries. Alfred Publishing Company, 1984</ref> spielte er bei Claude Hopkins, um dann seinen Master an der New York University zu machen und sich dem Latin Jazz zuzuwenden: 1953 leitete er eine Combo mit Ray Barretto im Savoy Ballroom;<ref>Leonard Feather, Ira Gitler: The Biographical Encyclopedia of Jazz. Oxford University Press, New York 1999, ISBN 0-19-532000-X, S. 41.</ref> 1955 hatte er eine Mambo-Band.<ref>Jet, 17. März 1955, S. 63</ref> Er trat 1956 im Detroiter Club Baker’s Keyboard Lounge auf<ref>Concert database</ref> und veröffentlichte auf dem Label Royal Roost das 10-Zoll-Album Ti-Pi-Tin / Five O'Clock Whistle;<ref>Eddie Bonnemere bei Discogs</ref> 1959 folgte dort die mit seinem Trio eingespielte LP Piano Bon-Bons und 1960 The Sound of Memory.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Roost Records Diskographie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bsnpubs.com</ref> 1964 entstand (unter Mitwirkung von Kenny Burrell) sein Album Jazz Orient-ed bei Prestige Records.<ref>Prestige Records Discography</ref>

Mitte der 1960er Jahre zählte Bonnemere zu den Protagonisten einer Afrikanisierung der katholischen Liturgie um Clarence J. R. Rivers;<ref>Gayraud S. Wilmore: African American Religious Studies: An Interdisciplinary Anthology, S. 233.</ref> 1965 schrieb er – beeinflusst von Mary Lou Williams – die Missa Hodierna für Jazzensemble und Chor, die erstmals 1966 während eines Gottesdienstes in Harlems St. Charles Borromeo Church präsentiert wurde;<ref>Linda Dahl: Morning Glory: A Biography of Mary Lou Williams, S. 291, vgl. auch New York Magazine, 30. März 1970</ref> diese Messe wurde auch in der Town Hall gemeinsam mit Howard McGhees Instrumentalkomposition Bless You aufgeführt.<ref>vgl. Helen Dance Has Jazz a Place in the Church? Saturday Review 15. Juli 1967</ref> In späteren Jahren betätigte er sich als Kirchenmusiker<ref>James Abbington: Readings in African American Church Music and Worship, S. 211</ref> und komponierte die Missa Laetare und weitere liturgische Gesänge.<ref>Robert W. Hovda: Strong, Loving and Wise: Presiding in Liturgy, S. 31</ref> Er war auch musikalischer Direktor der Church of St. Thomas the Apostle in Manhattan.<ref>Donald Boccardi: The History of American Catholic Hymnals: Since Vatican II, S. 39</ref>

Diskographische Hinweise

  • Missa Laetare (Mass of Joy) (Fortress 32-2153-74, 1969)
  • Mass for Every Season (Community of St. Thomas CSS 698)
  • O Happy the People (Fortress 32-2369-74)

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein