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Antonio Lasciac

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Datei:Portrait of Anton Laščak around 1906-1908.png
Porträtfotografie von Antonio Lasciac um 1906–1908

Antonio Lasciac (slowenisch: Anton Laščak; * 21. September 1856 in Gorizia; † 26. Dezember 1946 in Kairo) war ein österreichisch-italienischer Architekt, Ingenieur, Dichter und Musiker. Als Architekt tätig war er außer in seiner, damals in Österreich gelegenen, Heimatstadt Görz/Gorizia in vielen Städten des Nahen Ostens, vor allem in Ägypten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />From Gorizia to the Ottoman Empire - Architekt Antonio Lasciac (Memento vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>

Leben

Datei:Palacio55.JPG
Palast des Said Halim Pasha, 1896–1899, Downtown Kairo
Datei:Hıdiv Kasrı.jpg
Khedivenpalast, 1907, Istanbul
Datei:Banque Misr Cairo.jpg
Banque Misr, 1927, Kairo

Lasciac wurde 1856 als Sohn von Peter Laščak und Jožefa (geborene Trampuš) in Gorizia geboren. Er studierte am Polytechnikum Wien<ref name="kuehn">Miriam Kühn: Lasciac, Antonio. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 83, De Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-023188-5, S. 234.</ref> Architektur. Von 1883 bis 1888 war er am Wiederaufbau des europäisch geprägten Stadtzentrums von Alexandria beteiligt, das im Juli 1882 im Zuge des Urabi-Aufstands durch die britische Mittelmeerflotte bombardiert worden war. Nach kurzen Arbeitsaufenthalten in Neapel und Rom kehrte er nach Alexandria zurück, wo er von der ägyptischen Regierung, vor allem von der Khedive-Familie als Architekt gefördert wurde. Unter Abbas Hilmi Pascha war er amtlicher Palast-Architekt.

Werke

Datei:AlexRoyalJewelleryMusLeft.jpg
Palast der Fatima al-Zahra' in Alexandria, heute Juwelenmuseum
  • Gebäude für die Gebrüder Karam an der Rue de la Gare de Ramleh, Alexandria
  • Gebäude Primi an der Place des Consuls, Alexandria
  • Gebäude für die jüdische Gemeinde an der Rue Nabi Daniel, Alexandria
  • Ramleh Railway Station, 1887, Alexandria<ref>Vgl. Khalil, S. 34.</ref>
  • Einkaufsgalerie Okalle Menasce, 1883–87, Alexandria<ref>Vgl. Khalil, S. 35.</ref>
  • Palazzina Aghion, 1887, Alexandria
  • Palast des Said Halim Pasha, 1896–1899, Downtown Kairo
  • Villa Mazloum Pasha, 1898–1899, Alexandria
  • Tahra-Palast, 1907, Kairo
  • Khedivenpalast, 1907, Istanbul
  • Palast des Prinzen Yūsuf Kamāl, 1908, Nagʿ Ḥammādī
  • Villa Lasciac, 1909, Gorizia<ref></ref>
  • Abdeen-Palast, Erweiterung/Umbau, 1909–1911, Kairo<ref name="kuehn" />
  • St. Peter und Paul, 1911–1912, Kairo<ref name="kuehn" />
  • Princess Fatma Al-Zahra' Palace, 1919, Alexandria
  • Banque Misr, 1927, Kairo<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weltkulturerbe Alexandria (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Ausstellungen

  • From Gorizia to the Ottoman Empire. Antonio Lasciac Architect. Pictures from Alinari Collections: is realized by Alinari ? in collab. mit der Region Friuli Venezia Giulia. Gorizia, Museo Alinari, 2006.

Eponyme

2016 wurde der Asteroid (292459) Antoniolasciac nach ihm benannt.<ref>MPC</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Antonio Lasciac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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