Zum Inhalt springen

Taeko Tomioka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. März 2026 um 09:10 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Typografie).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Taeko Tomioka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Tomioka Taeko; * 28. Juli 1935 in Osaka, Präfektur Osaka; † 6. April 2023 in Itō, Präfektur Shizuoka) war eine japanische Dichterin, Schriftstellerin, Kritikerin und Drehbuchautorin.

Leben

Tomioka Taeko studierte in Osaka Anglistik und veröffentlichte 1958 ihre erste Gedichtsammlung. Nach einer kurzen Tätigkeit als Englischlehrerin zog sie nach Tokio, wo sie für ihren zweiten Gedichtband den Murō-Saisei-Lyrikpreis erhielt. Sie hielt sich für zehn Monate in New York auf und hat verschiedene asiatische Staaten bereist.

Neben Gedichtbänden und Essaysammlungen hat sie Romane, Kurzgeschichten und Biografien publiziert und auch Theaterstücke geschrieben, die in Japan zur Aufführung kamen. Für den Regisseur Masahiro Shinoda schrieb sie sechs Drehbücher, darunter auch das für den Film Gonza, der Lanzenkämpfer.

Taeko Tomioka erhielt 1961 den Murō-Saisei-Lyrikpreis für Monogatari no akuru hi (物語の明くる日), etwa „Der Tag, an dem die Geschichte klar wurde“, 1974 den Tamura-Toshiko-Preis für den Roman Shokubutsusai, „Fest der Pflanzen“, und den Frauenliteraturpreis für Meido no kazoku, (冥土の家族), etwa „Familie des Verstorbenen“, im Jahr 1977 den Kawabata-Yasunari-Literaturpreis für die Kurzerzählung Tachikire (立切れ), 1997 den Noma-Literaturpreis für Hiberuniatō kikō (ひべるにあ島紀行), etwa „Reisebericht zur Insel Hiberunia“, sowie 2004 den Preis der Japanischen Akademie der Künste.

Tomioka Taeko war ab 1969 mit dem Künstler Kishio Suga verheiratet.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 17. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sie starb am 6. April 2023 im Alter von 87 Jahren in Itō.<ref>Todesnachricht. In: sankei.com. 10. April 2023, abgerufen am 23. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werke (Auswahl)

  • Tomioka Taeko: Wogen. Aus dem Japanischen von Jutta Vogt. Frankfurt: Angkor Verlag 2012, ISBN 978-3-936018-82-0
  • Heirat (Erzählung), in: Frauen in Japan, hg. v. Barbara Yoshida-Krafft. DTV 1995, ISBN 3-423-11039-2

Literatur

  • Jürgen Berndt und Fukuzawa Hiroomi (Hrsg.): Tomioka Taeko. In: Momentaufnahmen moderner japanischer Literatur. Silver & Goldstein, Berlin, 1990, ISBN 3-927463-10-8. S. 118 bis 121.
  • S. Noma (Hrsg.): Tomioka Taeko. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 1602.
  • Christine L Marran: Tomioka Taeko's narative structure : objectivity and authorial presence. Thesis (M.A.) University of Washington, 1993

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein