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GMP-Reduktase

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GMP-Reduktase
GMP-Reduktase
GMP-Reduktase
Masse/Länge Primärstruktur 345/348 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur Homotetramer
Isoformen 4
Bezeichner
Gen-Name(n)
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Reaktionsart red. Desaminierung
Substrat GMP + NADPH/H+
Produkte IMP + NH3 + NADP+
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Eukaryoten, Bakterien

GMP-Reduktasen (GMPR) sind Enzyme in Eukaryoten und Bakterien, die die Desaminierung von GMP zu IMP katalysieren. Diese Reaktionen dienen der Rückgewinnung und Aufrechterhaltung der Balance von Purinnukleotiden in der Zelle.<ref>UniProt P36959, UniProt Q9P2T1</ref>

Menschen haben zwei Gene, die für GMPR codieren (GMPR und GMPR2 auf den Chromosomen 6 und 114)<ref>GMPR und GMPR2</ref>, die jeweils zwei Spleißvarianten erzeugen. GMPR2 hat möglicherweise eine weitere Funktion bei der Differenzierung von Monozyten.<ref>J. Zhang, W. Zhang, D. Zou, G. Chen, T. Wan, M. Zhang, X. Cao: Cloning and functional characterization of GMPR2, a novel human guanosine monophosphate reductase, which promotes the monocytic differentiation of HL-60 leukemia cells. In: Journal of Cancer Research and Clinical Oncology. Band 129, Nummer 2, Februar 2003, S. 76–83, ISSN 0171-5216. doi:10.1007/s00432-002-0413-7. PMID 12669231.</ref>

Katalysierte Reaktion

GMP + NADPH/H+ <math>\longrightarrow</math>
<math>\longrightarrow</math> IMP + NH3 + NADP+

Von GMP wird Ammoniak abgespalten und IMP entsteht. Die Reaktion ist irreversibel.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks