Spielbank Bad Steben
Die Spielbank Bad Steben ist eine Spielbank im oberfränkischen Bad Steben im Hofer Land.
Geschichte
Sie wurde vom Architekten Meinhard von Gerkan entworfen und am 23. März 2001 als letzte der insgesamt neun bayerischen Spielbanken eingeweiht.<ref>Spielbanken-Bayern - Geschichte. Abgerufen am 8. April 2021.</ref> Der Siegerentwurf wurde nach einem offenen, zweistufigen Wettbewerb im November 1997 unter 255 Teilnehmern gewählt.<ref>competitionline: Wettbewerbsergebnis. 14. November 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Mai 2009; abgerufen am 9. Januar 2010.</ref> Unter sieben wellenförmigen, gegeneinander versetzten Dächern, die in Bandstruktur nebeneinanderliegen, verteilt sich das ortsuntypisch große Bauvolumen von etwa 20.000 m³ BRI. Die Baukosten betrugen etwa 22 Mio. Deutsche Mark.<ref>BauNetz Media: Pech im Spiel... – Eröffnung eines Casino-Neubaus in Bad Steben. 23. März 2001, abgerufen am 9. Januar 2010.</ref>
Unternehmen
Betreiber der Spielbank Bad Steben sind die Spielbanken Bayern, die zur staatlichen Lotterieverwaltung in Bayern gehören. Nach Angaben des Betreibers hatte die Spielbank Bad Steben 2021 42 Mitarbeiter. Von 2001 bis 2021 sollen insgesamt etwa 800.000 Menschen die Spielbank besucht haben.<ref>Bad Steben. Zwei Jahrzehnte Spielbankgeschichte in Oberfranken. Spielbanken Bayern, 23. März 2021, abgerufen am 15. Juli 2022.</ref> Die Spielbank arbeitet seit ihrer Eröffnung defizitär: 2017 betrug das Defizit nach Abführung der Spielbankabgabe 1,9 Millionen Euro.<ref>Spielbank Bad Steben: Mitarbeiter soll Casino betrogen haben. gamblejoe.com, 18. Januar 2018, abgerufen am 15. Juli 2022.</ref>
Spielangebot
In der Spielbank Bad Steben werden Glücksspiele in Form von Slot Machines, Black Jack, Poker und Roulette angeboten.<ref>Bayerische Spielbank. Abgerufen am 8. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Ute Andorff, Achim Bourmer: Baedeker Reiseführer Franken. MairDuMont, 2014, ISBN 9783829713696, S. 267.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 50° 21′ 49,2″ N, 11° 38′ 45,2″ O
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