Zum Inhalt springen

Sarakatsanen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Januar 2026 um 16:45 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Sarakatsanen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Karakatschanen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), seltener auch Sarakatschanen, sind eine kleine griechischsprachige Bevölkerungsgruppe<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Levinson1998">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> im Norden Griechenlands und angrenzender Gebiete Bulgariens und Nordmazedoniens.

Die Sarakatsanen leben vorwiegend im Pindosgebirge in Griechenland und dem östlichen Balkangebirge in Bulgarien. In der Vergangenheit waren sie transhumante Nomaden, die sich mit der Schafzucht beschäftigten. Die Sarakatsanen, die der orthodoxen Kirche angehören, verstehen sich auch heute noch als eigenständige griechische Volksgruppe mit eigenem Dialekt.<ref name="Levinson1998" />

Name

Die Namensherkunft ist ungeklärt. Georgios Babiniotis führt zwei Möglichkeiten an; von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder vom Aromunischen sarac in der Bedeutung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und dem Familiennamensuffix tsani.<ref>Georgios Babiniotis: Λεξικό της νέας ελληνικής γλώσσας. Lexikon der Neugriechischen Sprache. 2. Auflage. Κέντρο Λεξικολογίας, Athen 2002, ISBN 960-86190-1-7, S. 1570. (griechisch)</ref> Einer anderen Theorie zufolge stammt der Name vom Dorf Sakaretsi ab, welches als die Heimat der Sarakatsanen angesehen wird.<ref>Panagiotis Aravantinos: Μονογραφία περί Κουτσόβλαχων. Monograph on the Koutsovlachs. Verlag Spyridon Kousoulinos, Athen 1865, "Σαρακατσιάνοι ή Σακαρετσάνοι έχοντες την καταγωγή εκ Σακαρέτσιου..." (griechisch)</ref>

Geschichte und Herkunft

Einer populären Theorie nach, welche auf der Linguistik und materiellen Kultur basiert, stammen die Sarakatsanen von den Dorern ab<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>, manche Autoren sehen in ihnen gräzisierte Aromunen<ref>Theodor Capidan: Sărăcăcianii. Studiu asupra unei populaţiuni româneşti grecizate. In: Dacoromania. Band 4/2 (1924/26), S. 923–959.</ref>. Der Dialekt der Sarakatsanen wird als einer der ältesten griechischen Dialekte eingestuft, der direkt von der Sprache der Dorer, welche die Regionen des heutigen Griechenlands in der Antike besiedelten, abstammt.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Kultur

Die Sarakatsanen sprechen einen modernen nordgriechischen Dialekt, der eine Vielzahl von antiken archaischen Elementen enthält, die nicht in das Neugriechische einflossen.<ref>Nikos Katsaros: Οι αρχαιοελληνικές ρίζες του Σαρακατσάνικου λόγου. Ancient Greek roots of the Sarakatsanika tongue. Verlag I.Sideris, Athen 1995 (griechisch)</ref> Ihre vielfältige Volkskunst enthält Lieder, Tanz, Poesie, antike griechischen Elemente in Skulptur und ihren traditionellen Trachten.

Religion

Die Sarakatsanen sind griechisch orthodoxe Christen.

Demographie

Bis ins 20. Jahrhundert lebten die Sarakatsanen in nördlichen Regionen Griechenlands, regelmäßig zogen sie in den Sommermonaten in Nachbarländer wie Albanien, Südjugoslawien und Bulgarien. Nachdem in den 1940er Jahren die Ländergrenzen geschlossen wurden, verblieb eine Minderheit der Sarakatsanen außerhalb Griechenlands. Gegenwärtig lebt ihre Mehrheit in Griechenland, einige von ihnen leben in Bulgarien, im Süden Nordmazedoniens<ref>Thede Kahl: Ethnische Gruppen in der Republik Makedonien. In: Gabriella Schubert (Hrsg.): Makedonien. Prägungen und Perspektiven. Harrassowitz, Wiesbaden 2005, ISBN 3-447-05277-5, S. 67.</ref>, während keine Quellen für Albanien vorliegen.

Literatur

Weblinks

Commons: Sarakatsani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />