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Zschernichen

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Zschernichen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95)&title=Zschernichen 50° 57′ N, 12° 33′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(95) 50° 57′ 29″ N, 12° 33′ 5″ O
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Höhe: 225 m ü. NN
Fläche: 98 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Zschernichen, Gemeinde Langenleuba-Niederhain. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 95 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1923
Eingemeindet nach: Lohma-Zschernichen
Postleitzahl: 04618
Vorwahl: 034497
Datei:LLN Zernichen.png
Karte
Lage von Zschernichen in Langenleuba-Niederhain
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Zschernichen ist ein Ortsteil der Gemeinde Langenleuba-Niederhain im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 136 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Langenleuba-Niederhain, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Zschernichen liegt südlich des Leinawaldes an der Landesstraße 1357 mit Anschluss an die Bundesstraße 180 etwas westlicher. Der Ortsteil befindet sich westlich von der Kerngemeinde in einer ländlichen Umgebung.

Geschichte

Am 1. November 1291 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 327</ref> Im Dorf wurde die Oberförsterei des Leinawaldes eingerichtet. Der im 19. Jahrhundert als herzoglicher Forst genutzte Wald wurde in ein Netz aus 100 Quadranten von je 333 m Seitenlänge aufgeteilt. Die etwa 4 Kilometer lange Basislinie wurde nach dem Bezugspunkt im Nachbarort Klausa als „Klausa-Linie“ eingemessen.

Der Ort gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Zschernichen gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Das Dorf gehörte ab 1923 zur Gemeinde Lohma-Zschernichen, welche am 1. Juli 1950 nach Lohma an der Leina eingemeindet wurde<ref>2. Verordnung zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen im Lande Thüringen vom 26. Juni 1950 (Reg.-Bl. S. 193)</ref> und am 1. Januar 1973 der Gemeinde Langenleuba-Niederhain beitrat. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam der Ort mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.

Weblinks

Commons: Zschernichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Beiern | Boderitz | Buscha | Langenleuba-Niederhain | Lohma | Neuenmörbitz | Schömbach | Zschernichen

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