Shulamith Shahar
Shulamith Shahar, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), DMG-Umschrift: Šûlammît Šaḥar (* 1928<ref group="A">Die verfügbaren Quellen geben als Geburtsdatum entweder den 2. November 1928 oder den 18. Juni 1928 an.</ref> in Lettland; † 9. Januar 2025<ref name="nli">Shahar, Shulamith. In: The National Library of Israel. 2025, abgerufen am 18. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">את תמיד עוסקת בדפוקים": ההיסטוריונית שולמית שחר מתה בגיל 96". In: Haaretz. 17. Januar 2025, abgerufen am 26. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine israelische Historikerin und Hochschullehrerin, die durch ihre Studien zu Geschlechterrollen (Gender Studies) und zum Mittelalter bekannt wurde.
Leben
Shahar wurde als jüngste von drei Töchtern des jüdischen Industriellen Moshe Weinstock und seiner Frau geboren. 1933 wanderte ein Teil der Familie in das Mandatsgebiet Palästina aus. Ihre ältere Schwester fiel einer Mordaktion durch die deutschen Behörden im Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Riga zum Opfer. Zum Zeitpunkt ihrer Einwanderung sprach Shahar ausschließlich Russisch. In der Schulzeit arbeitete sie für die Hagana und machte nach der Unabhängigkeit Israels ihr Abitur. Das Studium der Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem in Jerusalem schloss sie mit dem Bachelor of Arts ab. Mit 19 heiratete sie und bekam einen Sohn, die Ehe wurde jedoch nach zwei Jahren wieder geschieden.<ref name=":0" />
Damit sie den Abschluss M.A. machen konnte, ging Shahar zurück nach Jerusalem, wo sie als Lehrerin arbeitete. Sie lernte 1954 den Autor David Shahar kennen, den sie zwei Jahre später heiratete. Das Paar hatte zwei Kinder. Shahars Sohn aus erster Ehe starb als Mitglied der israelischen Streitkräfte (IDF) bei einem Unfall während einer militärischen Übung.<ref name=":0" />
Shahar erhielt ein Stipendium für die Universität Sorbonne in Paris und promovierte dort 1965. An der Universität Tel Aviv arbeitete sie ab 1967 im Fach Geschichte, das sie 1986 bis 1989 leitete. 1990 wurde sie Professorin für Geschichte und war bis zu ihrer Pensionierung 1993 Leiterin der Fakultät. Als Gastprofessorin lehrte sie auch an den Universitäten Cambridge und Oxford.<ref name="judaica">Shaked Gilboa: Shahar, Shulamit. In: Encyclopaedia Judaica, 2nd edition. 2007, abgerufen am 27. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Danach widmete sie sich sozialen Aufgaben. Sie war zum Beispiel Vorsitzende eines Vereins, der ein Frauenhaus in Jerusalem unterhält. David Shahar verstarb 1997.
Shulamith Shahar starb im Januar 2025 im Alter von 96 Jahren.<ref name=":0" />
Preise und Ehrungen
- 2003: Israel-Preis für Allgemeine Geschichte
Veröffentlichungen
- The Fourth Estate: A History of Women in the Middle Ages. Methuen, London / New York City 1983, ISBN 0-416-36810-7.
- Die Frau im Mittelalter. deutsch von Ruth Achlama. Athenäum, Königstein/Ts. 1981, ISBN 3-610-04715-1.
- Growing Old in the Middle Ages: Winter Clothes Us in Shadow and Pain. Routledge, London / New York City 2004, ISBN 0-415-14126-5.
- Kindheit im Mittelalter. 3. Auflage. Patmos, Düsseldorf 2003, ISBN 3-491-69107-9.
- Übersetzungen
- ins Hebräische aus dem Latein: Die Briefe von Petrus Abaelardus und Heloisa.
Literatur
- Shaked Gilboa: Shahar, Shulamit. In: Encyclopaedia Judaica, 2nd edition. 2007, abgerufen am 27. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Anmerkung
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Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Shahar, Shulamith |
| ALTERNATIVNAMEN | שולמית שחר (hebräisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | israelische Historikerin, Autorin, Übersetzerin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 1928 |
| GEBURTSORT | Lettland |
| STERBEDATUM | 9. Januar 2025 |