Quinoclamin
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Quinoclamin | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Quinoclamin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
2-Amino-3-chlor-1,4-naphthochinon | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C10H6ClNO2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelber, kristalliner Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 207,61 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,55 g·cm−3 (Schüttdichte)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
201 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
348 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
7,0·10−3 mPa (25 °C)<ref name="PPDB">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of HertfordshireVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Quinoclamin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Chinone, das als Herbizid eingesetzt wird.
Gewinnung und Darstellung
Quinoclamin kann durch Reaktion von 2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon mit Ammoniak durch nucleophile Substitution gewonnen werden.<ref name="Unger">Thomas A. Unger: Pesticide synthesis handbook. 1996, ISBN 978-0-8155-1401-5, S. 968 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Eigenschaften
Quinoclamin ist ein gelber Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Quinoclamin wird als Herbizid und Algizid verwendet.<ref name="pesticideinfo">Quinoclamine - toxicity, ecological toxicity and regulatory information. In: PAN Pesticides Database - Chemicals. Pesticide Action Network, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2017; abgerufen am 18. Juni 2023.</ref> Die Wirkung beruht auf der Hemmung der Photosynthese.<ref name="PPDB" />
Zulassung
In Deutschland wurde der Wirkstoff Quinoclamin 1998 zugelassen.<ref name="Peter Brandt">Peter Brandt: Berichte zu Pflanzenschutzmitteln 2009: Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln; Zulassungshistorie und Regelungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Springer DE, 2010, ISBN 3-0348-0028-2, S. 25 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> In der Europäischen Union war es mit Wirkung vom 1. Januar 2009 für Anwendungen als Herbizid zugelassen.<ref>Richtlinie 2008/66/EG der Kommission vom 30. Juni 2008 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zwecks Aufnahme der Wirkstoffe Bifenox, Diflufenican, Fenoxaprop-P, Fenpropidin und Quinoclamin (PDF)Vorlage:Abrufdatum.</ref> Die Zulassung ist jedoch seit dem 31. Dezember 2018 erloschen.
Auch in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff nicht mehr zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Weblinks
- Review report for the active substance Quinoclamin, 14. März 2008
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Sensibilisierender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
- Stoff mit Verdacht auf reproduktionstoxische Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Naphthochinon
- Chlorcycloalken
- Enamin
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Herbizid