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Piotrowa

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Piotrowa
Petersdorf
Vorlage:Platzhalterbild
Piotrowa Petersdorf (Polen)
Piotrowa
Petersdorf (Polen)
Piotrowa
Petersdorf
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Opolski
Gmina: Niemodlin
Geographische Lage: 50° 39′ N, 17° 35′ OKoordinaten: 50° 38′ 31″ N, 17° 35′ 16″ O
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Höhe: 180–195 m n.p.m.
Einwohner: 175 (31. März 2011<ref>GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 27. Januar 2019</ref>)
Postleitzahl: 49-100
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPO
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Breslau

Piotrowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der Gmina Niemodlin, im Powiat Opolski, der Woiwodschaft Oppeln im Südwesten von Polen.

Geographie

Geographische Lage

Das Straßendorf Piotrowa liegt etwa zwei Kilometer westlich vom Gemeindesitz Niemodlin (Falkenberg) und etwa 28 Kilometer westlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt Oppeln. Piotrowa liegt in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) innerhalb der Równina Niemodlińska (Falkenberger Ebene).

Nachbarorte

Nordwestlich von Piotrowa liegt das Góra gehörende Gut Mała Góra (Gut Guhrau), östlich von Piotrowa der Gemeindesitz Niemodlin (Falkenberg), im Süden Brzęczkowice (Springersdorf) und im Osten Roszkowice (Roßdorf).

Geschichte

Petersdorf wurde 1382 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Heimatverein">Heimatverein des Kreises Falkenberg O/S (Hrsg.): Heimatbuch des Kreises Falkenberg in Oberschlesien. Scheinfeld 1971, S. 219–220.</ref>

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Petersdorf mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. 1783 bestanden im Ort ein Dominium, eine Häusler- und zehn Gärtnerstellen; er hatte 79 Einwohner.<ref name="Heimatverein" />

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Petersdorf ab 1817 zum Landkreis Falkenberg O.S. im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestand das Dorf aus 20 Häusern und einem Vorwerk. Im gleichen Jahr lebten in Petersdorf 129 Menschen, davon 53 evangelische.<ref>Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 481.</ref>

1855 lebten 124 Menschen im Ort. 1865 zählte das Dorf neun Gärtner- und drei Häuslerstellen. Eingeschult waren die Bewohner nach Falkenberg.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien. Breslau 1865, S. 1137.</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Schloss Falkenberg gegründet, welcher aus den Landgemeinden Czeppanowitz, Guschwitz, Jatzdorf, Lippen, Petersdorf, Roßdorf, Springsdorf und Weschelle und den Gutsbezirken Czeppanowitz, Falkenberg, Schloß, Guschwitz, Jatzdorf, Lippen, Petersdorf, Roßdorf, Springsdorf und Weschelle bestand.<ref>Territorial Amtsbezirk Schloss Falkenberg</ref> 1885 zählte Petersdorf 92 Einwohner.<ref>Kreis Falkenberg O.S.</ref>

1929 wurde die Straße zwischen Falkenberg und Petersdorf ausgebaut.<ref name="Heimatverein" /> 1933 lebten in Petersdorf 146 Menschen. Im Jahr 1939 zählte das Dorf 169 Einwohner. Bis Kriegsende 1945 gehörte der Ort Petersdorf zum Landkreis Falkenberg O.S.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Im März 1945 rückte die Rote Armee in Petersdorf ein.<ref name="Heimatverein" /> Danach kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Piotrowa umbenannt. Im Juni 1946 wurde die verbliebene deutsche Bevölkerung vertrieben.<ref name="Heimatverein" /> 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort als Teil der Gmina Niemodlin zum wiedergegründeten Powiat Opolski.

Einzelnachweise

<references />

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Brzęczkowice (Springsdorf) | Gościejowice (Heidersdorf) | Góra (Guhrau) | Grabin (Grüben) | Gracze (Graase) | Grodziec (Groditz) | Jaczowice (Jatzdorf) | Jakubowice (Jakobsdorf) | Krasna Góra (Sonnenberg) | Lipno (Lippen) | Magnuszowiczki (Klein Mangersdorf) | Magnuszowice (Groß Mangersdorf) | Michałówek (Michelsdorf) | Molestowice (Mullwitz) | Niemodlin (Falkenberg) | Piotrowa (Petersdorf) | Radoszowice (Raschwitz) | Rogi (Rogau) | Roszkowice (Roßdorf) | Rutki (Rautke) | Rzędziwojowice (Geppersdorf) | Sady (Baumgarten) | Sarny Wielkie (Groß Sarne) | Szydłowiec Śląski (Schedlau) | Sosnówka (Kieferkretscham) | Tarnica (Tarnitze) | Tłustoręby (Kirchberg) | Wydrowice (Weiderwitz)

Weiler: Mała Góra (Gut Guhrau)

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