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Marbles (Album)

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Marbles
Studioalbum von Marillion

Veröffent-
lichung

Aufnahme

2002 – Anfang 2004

Label(s)

Intact Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Progressive Rock

Titel (Anzahl)

  • 15 (Doppel-CD)
  • 12 (Einzel-CD)
  • 11 (LP)

Länge

  • 98:55 (Doppel-CD)
  • 63:40 (Einzel-CD)
  • 64:06 (LP)

Besetzung

Produktion

Dave Meegan

Studio(s)

The Racket Club, Aylesbury (England)

Chronologie
Anoraknophobia
(2001)
Marbles Somewhere Else
(2007)
Singleauskopplungen
19. April 2004 You’re Gone
12. Juli 2004 Don’t Hurt Yourself

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Marbles (englisch für „Murmeln“) ist das dreizehnte Studioalbum und erste Studiodoppelalbum der britischen Progressive-Rock-Band Marillion. Die CD wurde im April 2004 veröffentlicht.

Hintergrund

Der Albumtitel Marbles, auf Deutsch „Murmeln“, ist der Titel eines Gedichts von Steve Hogarth, welches für das Album in vier Teile geteilt wurde, die dort als Bindeglieder zwischen anderen Stücken dienen (Marbles I-IV). „I lost my marbles“ ist auch eine englische Redensart, die so viel bedeutet wie „nicht mehr bei Sinnen zu sein“.<ref>dieses Gedicht, in dem Steve sich erinnert, wie es war, als Kind mit Murmeln zu spielen, und wie wertvoll sie für Kinder sind, ralf-koch.de, abgerufen am 14. Juni 2012</ref> Mehrere Songs handeln auch von Menschen, die (scheinbar) nicht bei Sinnen sind beziehungsweise den Verstand verlieren, wie zum Beispiel The Invisible Man oder Neverland. Der Song Ocean Cloud würdigt Don Allum, den ersten Menschen, der den Atlantik in beiden Richtungen per Ruderboot durchquerte – eine Aktion, aufgrund derer man auch an den Sinnen zweifeln kann.<ref>The Ocean Rowing Society Salutes Legendary Rower, oceanrowing.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref><ref>Monument for Don Allum, oceanrowing.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref> Ähnlich wie beim Album Anoraknophobia gab es eine Kampagne für die Finanzierung durch die Fans, besonderes Augenmerk wurde auf die Promotion gelegt.<ref>Album 13: The next big idea, marillion.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref><ref>Your Questions Answered, marillion.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref><ref>The New Album Campaign, marillion.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref> An dieser Kampagne beteiligten sich über 18000 Fans.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />over 18,000 of them! (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.marillion.com, marillion.com, abgerufen am 7. Juli 2012</ref> Da der Distributor keine Doppel-CD in die Läden bringen wollte, wurde das Werk für den Vertrieb über EMI auf die Länge einer CD kondensiert. Die Doppel-CD gab es nur direkt bei Marillion.

Titelliste

Alle Lieder wurden geschrieben von Steve Hogarth, Steve Rothery, Mark Kelly, Pete Trewavas und Ian Mosley.

Doppel-CD-Version

CD1

  1. The Invisible Man (13:37)
  2. Marbles I (01:42)
  3. Genie (04:54)
  4. Fantastic Place (06:12)
  5. The Only Unforgivable Thing (07:13)
  6. Marbles II (02:02)
  7. Ocean Cloud (17:58)

CD2

  1. Marbles III (01:51)
  2. The Damage (04:35)
  3. Don’t Hurt Yourself (05:48)
  4. You’re Gone (06:25)
  5. Angelina (07:42)
  6. Drilling Holes (05:11)
  7. Marbles IV (01:26)
  8. Neverland (12:10)

Einzel-CD-Version

  1. The Invisible Man (13:37)
  2. Marbles I (01:42)
  3. You’re Gone (06:25)
  4. Angelina (07:42)
  5. Marbles II (02:02)
  6. Don’t Hurt Yourself (05:48)
  7. Fantastic Place (06:12)
  8. Marbles III (01:51)
  9. Drilling Holes (05:11)
  10. Marbles IV (01:26)
  11. Neverland (12:10)
  12. Bonustrack (in Europa): You’re Gone (Single-Mix) – 4:05
  13. Bonustrack (in Nordamerika): Don’t Hurt Yourself (Musikvideo)

Doppel-LP-Version

Seite 1

  1. The Invisible Man (13:37)
  2. Marbles I (01:42)

Seite 2

  1. You’re Gone (06:25)
  2. Angelina (07:42)
  3. Marbles II (02:02)

Seite 3

  1. Don’t Hurt Yourself (05:48)
  2. Fantastic Place (06:12)
  3. Marbles III (01:51)

Seite 4

  1. Drilling Holes (05:11)
  2. Marbles IV (01:26)
  3. Neverland (12:10)

Singleauskopplungen

Als erste Single erschien am 19. April 2004 You’re Gone mit The Damage als B-Seite. Die Single erreichte Platz 7 der UK Top 40. Die zweite Auskopplung Don’t Hurt Yourself erschien am 12. Juli 2004 und enthielt zusätzlich Liveversionen von Fantastic Place und The Damage sowie ein Promo-Video von Don’t Hurt Yourself.<ref>Marillion Singles, whitgunn.freeservers.com, abgerufen am 7. Juli 2012.</ref>

DVD Marbles on the Road

Die Aufnahmen zweier Auftritte im Londoner Astoria wurden auf dieser DVD zu einem Konzert zusammengeschnitten.<ref>Straight rockend und mit einer überaus starken Dynamik beweist die Band um Sänger Steve Hogarth, dass, um musikalische Finesse zu zeigen, keine spektakuläre Bühnenshows notwendig sind., metal.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref><ref>die fast schon erschreckenden Entertainer-Qualitäten von Sänger Steve Hogarth machen diese DVD äußerst sehenswert, babyblaue-seiten.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Auch eine dazugehörige Live-CD wurde 2005 dazu veröffentlicht.

Kritiken

Wie bei jedem Marillion-Album üblich, sind sich auch über Marbles die Rezensenten höchst uneins: MARILLION betreiben auf „Marbles“ Fortschritt durch Rückbesinnung, die bis zu den ersten beiden Alben mit Steve Hogarth, „Seasons End“ (1989) und „Holidays In Eden“ (1991), zurückreicht. […] „Marbles“ ist an sich kein schlechtes Album, und würde die Band, die es veröffentlicht hat nicht MARILLION heißen, könnte ich mich zu weitaus lobenderen Worten durchringen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fortschritt durch Rückbesinnung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.home-of-rock.de, home-of-rock.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Wem die eingeschlagene Richtung auf den Alben Marillion.com und Anoraknophobia nicht so lag, wird hier die Rückkehr zum besten Songwriting das Marillion zu bieten hat begrüßen.<ref>fans who may have disliked the direction the band took with marillion.com and Anoraknophobia will find this album to be a welcome return to some of the best songwriting Marillion has to offer, blogcritics.org, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> „Marbles“ ist endlich mal wieder ein Marillion Album, welches bis auf kleinere Durchhänger, in seiner Gesamtheit überzeugen kann.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.progressive-newsletter.deist endlich mal wieder ein Marillion Album, welches bis auf kleinere Durchhänger, in seiner Gesamtheit überzeugen kann. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, progressive-newsletter.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Was mich an Marbles komplett irritiert ist die Tatsache, dass ich permanent das Gefühl habe, die Musiker gingen sehr uninspiriert zu Werke.<ref>dass ich permanent das Gefühl habe, die Musiker gingen sehr uninspiriert zu Werke, babyblaue-seiten.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> In vielen Passagen möchte man der Band, und insbesondere Hogarth, zurufen: Jetzt legt doch mal los!<ref>Jetzt legt doch mal los!, babyblaue-seiten.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> „Marbles“ ist ein gutes Album, auf dem mir jedoch ein paar rockige Momente mehr fehlen.<ref>gutes Album, auf dem mir jedoch ein paar rockige Momente mehr fehlen, powermetal.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Eine brillante Mischung aus Pop und Progressive Rock. Sehr zu empfehlen.<ref>a brilliant amalgamation of pop with progressive rock. Highly recommended., progarchives.com, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Die Marillos sind in Hochform, abwechslungsreich wie nie, spielfreudig und verspielt, emotionsgeladen und cool.<ref>abwechslungsreich wie nie, spielfreudig und verspielt, laut.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref> Marillion zeigen sich im Jahre 2004 reif wie nie und liefern eine routinierte Leistung ab. Doch die bisweilen allzu konservativen Songs im Mittelteil des Albums sorgen dafür, dass das Album in Summe „nur“ gut ist.<ref>in Summe „nur“ gut, plattentests.de, abgerufen am 27. Juni 2012.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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