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Kleinkeula

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Kleinkeula
Gemeinde Unstruttal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(85)&title=Kleinkeula 51° 19′ N, 10° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(85) 51° 19′ 1″ N, 10° 29′ 24″ O
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Höhe: 445 m ü. NN
Fläche: 2,18 km²<ref name="OT" />
Einwohner: 85 (11. Jan. 2024)<ref name="OT">Gemeinde Unstruttal: Statistik. In: gemeinde-unstruttal.de. Gemeinde Unstruttal, abgerufen am 28. Oktober 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1996
Eingemeindet nach: Menteroda
Postleitzahl: 99996
Vorwahl: 036029
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Kleinkeula ist ein Ortsteil der Gemeinde Unstruttal im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 518 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Unstruttal, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Das Dorf liegt 445 Meter über NN auf einer nach Norden Richtung Zaunröden mit Wald begrenzten Hochebene. Auch ein Kalksteinbruch ziert die Gemarkung südlich der Wälder des Dün. Die Landesstraßen 2093 und 2038 verbinden den Ort mit Menteroda nach 8 Kilometern Wegstrecke und mit Keula sowie dem Umland.

Geschichte

Kleinkeula wurde erstmals am 15. Juli 1270 urkundlich erwähnt (minori Kula).<ref>Karl Herquet, Urkundenbuch der ehemals freien Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen, Halle 1874, S. 80.</ref> Die Gemeinde berichtet von einer Ersterwähnung aus dem Jahr 955, die aber nicht urkundlich belegt ist. Der Name geht auf Kuhle zurück. Die Anlage des Dorfes begann wohl in der Nähe einer Vertiefung im Gelände mit einer Quelle. Der Ort wurde im Bauernkrieg verwüstet und danach mit Mitteln des Kurfürsten wieder aufgebaut. Die neue Kirche wurde 1885 gebaut. Den Vorgängerbau von 1725 baute man nach dem Dreißigjährigen Krieg. Das Kirchdorf Kleinkeula gehörte als Exklave zum Amt Volkenroda und ab 1869 zum Amtsgerichtsbezirk Tonna des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha und hatte am 1. Dezember 1880 81 Einwohner in 15 bewohnten Gebäuden.

Zum 1. August 1996 bildeten die zuvor selbstständigen Gemeinden Kleinkeula, Menteroda, Sollstedt und Urbach die neue Einheitsgemeinde Menteroda.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996.</ref> Am 1. Januar 2023 wurde die Gemeinde Menteroda in die Gemeinde Unstruttal eingegliedert.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 26/2022 S. 475 ff., aufgerufen am 1. Januar 2023</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Wasser und Abwasser

Die Trinkwasserversorgung übernimmt für den Ortsteil Kleinkeula der Wasserleitungsverband „Ost-Obereichsfeld“ Helmsdorf. Der Zweckverband Abwasserentsorgung Mühlhausen und Umland ist für die Abwasserbehandlung und -beseitigung für Kleinkeula zuständig.

Persönlichkeiten

  • Walter Rudi Wand (1928–1985), Jurist und Richter des Bundesverfassungsgerichts

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kleinkeula – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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