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Fun Factory (Unternehmen)

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FUN FACTORY Germany GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1996
Sitz Bremen
Leitung Sven Pelka
Mitarbeiterzahl 98
Umsatz 10.236.027,54 €
Branche Erotik, Sexspielzeug
Website www.funfactory.com
Stand: September 2018

Das Unternehmen Fun Factory war nach eigenen Angaben einer der größten europäischen Hersteller von Erotikspielzeug aus Silikon. Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Bremen und vertrieb seine Vibratoren, Dildos, Butt Plugs, Liebeskugeln und Menstruationstassen weltweit. Es war in den USA mit einem Tochterunternehmen präsent, welches für den Vertrieb in Nordamerika zuständig war. Seit der Übernahme ist der offizielle Firmensitz nun in Bielefeld bei der Triple A Sales GmbH. Der Markenname wurde im Zuge der Umstrukturierung in Fun Factory Germany geändert.<ref>Internetseite funfactory.com der Triple A Sales GmbH. Abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref>

Datei:Paddy Pinguin.JPG
Der erste Dildo der Fun Factory: Paddy Pinguin

Geschichte

Die Fun Factory GmbH wurde 1995 von Dirk Bauer und Michael Pahl initiiert und 1996 offiziell gegründet. Hintergrund für die Gründung war, dass es nach Ansicht der Firmengründer zu dieser Zeit auf dem Markt für Frauen kein anspruchsvolles und qualitativ hochwertiges Erotikspielzeug gab. Insbesondere das Material war ein wichtiger Punkt bei den Überlegungen. Am Küchentisch entstand aus Knetmasse die Vorlage für den ersten Dildo, der die Form eines Pinguins hatte und bis heute verkauft wird. Alle Dildos entstanden anfänglich als Einzelstücke, kurze Zeit später wurden sie mit einem Motor ausgestattet. Der erste Vibrator des Unternehmens hatte die Form eines Delfins. Aufgrund der großen Nachfrage und der Entwicklung neuer sowie Weiterentwicklung alter Produkte wuchs das Unternehmen rasant.<ref>Sebastian Ramspeck: INNOVATIONEN: Organisches Wachstum – Der Spiegel 1/2007. Der Spiegel GmbH & Co. KG, 30. Dezember 2006, abgerufen am 2. Juli 2020.</ref> Bis 2024 wurden von der ersten Idee bis zur endgültigen Produktion alle Produkte in Bremen gefertigt und in alle Welt versandt. Im Jahr 2003 wurde ein Tochterunternehmen in den USA gegründet. Zum 1. Oktober 2024 wurde das Unternehmen an die Unternehmensgruppe Triple A verkauft<ref>Marke FUN FACTORY erfolgreich verkauft. 4. Juli 2024, abgerufen am 26. August 2025.</ref>, zu der unter anderem der Erotik- und Sexual-Wellness-Shop EIS.de gehört. Seitdem firmiert die Gesellschaft unter dem Namen Fun Factory Germany GmbH.<ref>Unternehmensdaten Fun Factory Germany GmbH, Bremen. Northdata, abgerufen am 26. August 2025.</ref>

Datei:Funtoys vibrators byfunfactory4.jpg
Verschiedene Sexspielzeuge von Fun Factory

Design

Das Unternehmen versuchte, sich auch in der Design- und Formgebung vom restlichen Erotikspielzeug-Markt abzusetzen. Penis-Formen (z. B. The Boss) ergänzen inzwischen das Sortiment, neben Toys in bunten Farben und Formen. Der Vibrator mit dem Namen Dolly Dolphin (hieß zuvor Flipper) ist einem Delfin nachempfunden. Während der Covid-19-Pandemie veröffentlichte das Unternehmen ein Erotikspielzeug unter den Namen BE·ONE zum selber bauen.<ref>Machs dir selbst: Der BE·ONE Baukasten. FUN FACTORY GmbH, 31. März 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.</ref>

Datei:Designers Vibrator by Fun Factory.jpg
Vibrator DeLight

Auszeichnungen

Zahlreiche Kreationen des Unternehmens wurden mit öffentlichen Preisen bedacht. So erhielt das Unternehmen für seinen Vibrator DeLight als erstes Erotikspielzeug überhaupt den Red Dot Design Award 2008.<ref>Maike Schultz: Fun Factory ist Europas größter Erotikspielzeughersteller. In Berlin entsteht ein Designpalast für seine Produkte: Die Würmer spielen verrückt. Berliner Verlag GmbH, 20. November 2009, abgerufen am 2. Juli 2020.</ref> Im gleichen Jahr gab es auch eine Auszeichnung beim XBIZ Award.<ref name="xbiz-2008">XBIZ Awards 2008. In: xbizawards.xbiz.com. Abgerufen am 25. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Aber auch für zahlreiche andere Kreationen wurde Fun Factory mit Designpreisen ausgezeichnet. Ebenso gab es in den Jahren 2012 (2×)<ref name="xbiz-2012">XBIZ Awards 2012. In: xbizawards.xbiz.com. Abgerufen am 25. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und 2013<ref name="xbiz-2013">XBIZ Awards 2013. In: xbizawards.xbiz.com. Abgerufen am 25. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> weitere Auszeichnungen beim XBIZ Award.

Material und Gesundheit

Als einer der ersten Hersteller setzte Fun Factory bei seinen Produkten von Anfang an auf die Werkstoffe Silikon und Elastomer. Im Gegensatz zu gängigen Kunststoffen anderer Hersteller ist das vom Unternehmen verwendete Silikon frei von Weichmachern und Lösungsmitteln und gilt als gesundheitlich unbedenklich. Dies wurde unter anderem in Tests der Zeitschrift Öko-Test bestätigt.<ref name="Ökostest-1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vibratoren: Dreck am Stecken (Memento vom 27. März 2017 im Internet Archive), Öko-Test, Jahrbuch Gesundheit 2008</ref><ref name="Ökostest-2">Vibratoren: Lustkiller, Öko-Test, Jahrbuch Gesundheit 2010</ref><ref>Vibratoren und anderes Sexspielzeug: Einfuhrbeschränkung, Öko-Test, Jahrbuch 2013</ref> Materialien wie Holz werden von Fun Factory nicht eingesetzt.

Weblinks

Commons: Fun Factory – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>