Kabeshiro
Kabeshiro (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wörtlich: „Wand-Ersatz“) bezeichnet die seit der Heian-Zeit in Wohnungen und Residenzen des Adels wie in Tempeln übliche Verwendung von Stofftüchern als Vorhang und Raumteiler. Dazu wurden etwa sieben Seidentücher mit einer Breite von neun Shaku (ca. 30 bis 35 cm)<ref name="bijutsujiten">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Noma Seiroku, Tani Shin'ichi (Hrsg.): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). S. 173.</ref> aneinandergenäht und aufgehängt, um den Blick in den Raum einzuschränken und die Räume vor Kälte zu schützen.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 5. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kabeshiro reichten vom Dachbalken bis zum Boden und erreichten eine Länge von bis zu neun Metern.
Die Kabeshiro aus glatter Seide waren auf der Vorderseite mit Mustern wie der Darstellung abgestorbener Äste eines Baumes, Blumen oder Vögeln versehen. Die Rückseite hingegen war zumeist glänzend weiß, gefärbt mit einem Pigment, das aus Muschelkalk gewonnen wurde.<ref name="bijutsujiten" /> Die Rückseite war zudem mit dunkelvioletten oder dunkelroten Bändern ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), nosuji) versehen, die mit Schmetterlingen und Vögeln verziert waren.<ref name="jaanus">kabeshiro. JAANUS – Japanese Architecture and Art Net User System, abgerufen am 30. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Bänder konnten auch dazu genutzt werden das Stofftuch aufzurollen und zusammenzubinden. In Tempeln hingen die Kabeshiro zwischen dem Vordach und dem Hauptraum ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), moya). Am oberen Ende wurde der Kabeshiro umgenäht, sodass ein Holzstab als Aufhängung hindurchgeführt werden konnte. Im Frühling wurden die Vorhänge meist durch Bambusjalousien (Sudare oder Misu) ersetzt.
Heute werden Kabeshiro noch in Shintō-Schreinen bei Hochzeitszeremonien verwendet.
Literatur
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Noma Seiroku {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tani Shin'ichi {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Hrsg.): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Lexikon der japanischen Kunst). 14. Auflage. Tōkyodō, Tokyo 1959, S. 173.
- Kazuko Koizumi: Traditional Japanese Furniture. A definitive guide. Kodansha International, Tokyo 1986, ISBN 0-87011-722-X (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
- Kazuo Nishi, Kazuo Hozumi: What is Japanese Architecture? A survey of traditional Japanese architecture. Kodansha International, Tokyo 1985, ISBN 4-7700-1992-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Abbildung: Kabeshiro zusammen mit Sudare).
Weblinks
- kabeshiro. JAANUS – Japanese Architecture and Art Net User System, abgerufen am 30. November 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
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