Zum Inhalt springen

Oppenroth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. August 2025 um 07:26 Uhr durch imported>Redonebird (Abschnittlink korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Oppenroth
Gemeinde Weißdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17)&title=Oppenroth 50° 12′ N, 11° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17) 50° 12′ 21″ N, 11° 50′ 53″ O
 {{#coordinates:50,20587|11,848145|primary
dim=10000 globe= name=Oppenroth region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 540 m ü. NHN
Einwohner: 17 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95237
Vorwahl: 09251
Datei:Straßenverlauf Oppenroth Weißdorf (OSM).svg
Karte
Lage von Oppenroth in Weißdorf
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Oppenroth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weißdorf im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Oppenroth liegt in der Gemarkung Bug.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. März 2025.</ref>

Geographie

Östlich des Weilers befindet sich auf dem bewaldeten Hügel Hag die Burgruine Uprode. Es gibt dort auch einen Gneisfelsen, der als Geotop ausgezeichnet ist. Ein Anliegerweg führt zur Bundesstraße 289 (0,9 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. März 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Oppenroth ist älter als die Burg, der Ort wurde in Urkunden als Alt-Uprode bezeichnet. Vielleicht ist der Turmhügel Hinterer Buberg als Vorgängerbau anzusehen, er kann siedlungsgeschichtlich aber auch zu Bug gehört haben. Unterhalb des Orts ist die Wüstung Sa(a)ldorf überliefert.<ref> Datenbank über Wüstungen im Landkreis Hof auf www.kulahof.de (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 27. Dezember 2015 im Internet Archive)) </ref> Zahlreiche Grenzsteine markieren die Grenzverläufe des Rittergutes Bug und des Rittergutes Weißdorf. Ein Grenzstein bezieht sich auf die Familie Schönburg in Schwarzenbach an der Saale.<ref>Hans Bucka, Oskar Heland: Grenzsteine – Flur- und Kleindenkmäler im Landkreis Hof. Hoermann, Hof 1991, ISBN 3-88267-040-1, S. 90f.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oppenroth aus 9 Anwesen (1 Hof, 1 Halbhof, 6 Gütlein, 1 Tropfhaus). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das vogtländische Rittergut Bug.<ref name="H427">A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 427.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand Oppenroth dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Oppenroth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Weißdorf und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Weißdorf zugewiesen. 1827 kam der Ort zur neu gebildeten Ruralgemeinde Bug. 1938 wurde diese nach Weißdorf eingemeindet.<ref name="H503">A. Haberlah-Pohl: Weißdorf, S. 503.</ref><ref>Weißdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. März 2025.</ref>

Baudenkmäler

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1799 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987
Einwohner 31 58 57 78 71 50 47 41 54 40 31 17
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 8 9 9 9 9 9 9 9
Quelle <ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 274.</ref> <ref name="H503"/> <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 911, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1083, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1031 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1081 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1115 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 969 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 713 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 158 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 309 (Digitalisat).</ref>

Religion

Oppenroth ist bis heute nach St. Maria (Weißdorf) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.<ref name="H427"/><ref name="OV 1961"/>

Sonstiges

Der Schwarzenbacher Landschaftsmaler Anton Richter fertigte Bilder des Ortes und seiner Umgebung.

Literatur

Weblinks

Commons: Oppenroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Weißdorf