Karl Heinz Jacoby
Karl Heinz Jacoby (* 11. August 1918 in Göttelborn; † 29. Januar 2005 in Trier) war ein deutscher Priester und Weihbischof von Trier.
Leben
Karl Heinz Jacoby, Sohn von Veronika Jacoby, geborene Spies, und des Steigers Jakob Jacoby, wuchs in einer saarländischen Bergmannsfamilie auf und studierte Philosophie und Theologie. Als Soldat im Zweiten Weltkrieg wurde er mehrfach verwundet. 1948 wurde er zum Priester geweiht und 1949 wurde er Kaplan in Trier in der Gemeinde St. Barbara, 1952 Geheimsekretär des Bischofs Matthias Wehr. Von 1959 bis 1968 war er Direktor des Bischöflichen Konvikts in Trier. Am 3. Mai 1968 wurde Jacoby von Papst Paul VI. zum Titularbischof von Sulci und zum Weihbischof in Trier ernannt. Die Bischofsweihe spendete ihm der Bischof Bernhard Stein am 11. Juni desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren der Trierer Weihbischof Carl Schmidt und der Luxemburger Koadjutorbischof Jean Hengen.
Seit 1975 war Jacoby Mitglied des Trierer Domkapitels. Am 25. Oktober 1993 nahm Papst Johannes Paul II. sein aus Altersgründen eingereichtes Rücktrittsgesuch an.
Jacoby werden große Verdienste um die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland zugesprochen, da er für die Verbindung zwischen den Bischofskonferenzen beider Länder zuständig war.
Er starb am 29. Januar 2005 im Alter von 86 Jahren in Trier nach einem Schlaganfall und wurde am 5. Februar 2005 in der Weihbischofskapelle des Trierer Doms beigesetzt.
Literatur
- Wolfgang Seibrich: Die Weihbischöfe des Bistums Trier (Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier. Bd. 31). Paulinus Verlag, Trier 1998, ISBN 3-7902-1326-8.
- Jacoby, Karl-Heinz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 573.
Weblinks
- Vorlage:SaarBiogr
- Totenzettel
- Eintrag zu Karl Heinz Jacoby auf catholic-hierarchy.orgVorlage:Abrufdatum (englisch)
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Johannes v. Zazenhausen | … | Johannes de Monte | … | Hubert Yffz (Hubertus Agrippinus, episc. Azotensis) | Johannes von Eindhoven | Johannes von Helmont | Johannes Enen | Nicolaus Schienen | Gregor von Virneburg | Peter Binsfeld | Gregor Helfenstein | Otto von Senheim | Johannes Holler | … | Johann Heinrich von Anethan | … | Johannes Petrus Verhorst | Maximilian Heinrich von Burmann | … | Johann Matthias von Eyss | Lothar Friedrich von Nalbach | Johann Nikolaus von Hontheim | Johann Maria Cuchot d’Herbain | Johann Michael Josef von Pidoll
1802–1825 keine Weihbischöfe
Johann Heinrich Milz |
Wilhelm Arnold Günther |
Johann Georg Müller |
Godehard Braun |
Matthias Eberhard |
Johann Jakob Kraft |
Heinrich Feiten |
Karl Ernst Schrod |
Antonius Mönch |
Albert Maria Fuchs |
Heinrich Metzroth |
Bernhard Stein |
Matthias Wehr |
Carl Schmidt |
Alfred Kleinermeilert |
Karl Heinz Jacoby |
Leo Schwarz |
Gerhard Jakob |
Felix Genn |
Robert Brahm |
Jörg Michael Peters |
Stephan Ackermann |
Helmut Dieser |
Franz Josef Gebert
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jacoby, Karl Heinz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geistlicher, Weihbischof in Trier |
| GEBURTSDATUM | 11. August 1918 |
| GEBURTSORT | Göttelborn |
| STERBEDATUM | 29. Januar 2005 |
| STERBEORT | Trier |