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Maybachufer

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Maybachufer
Datei:DEU Berlin COA.svg
Wappen
Straße in Berlin
Datei:Neukölln Maybachufer.JPG
Maybachufer Ecke Schinkestraße
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Neukölln
Angelegt  1870er Jahre
Neugestaltet 
Hist. Namen  Wiesenufer,
Straße 45
Name erhalten 
Anschluss­straßen 
Planufer (nordwestlich),
Weichselstraße (südöstlich)
Querstraßen  Kottbusser Damm,
Schinkestraße,
Hobrechtstraße,
Bürknerstraße,
Sanderstraße,
Friedelstraße,
Liberdastraße,
Nansenstraße,
Pannierstraße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1490 Meter

-

Karte
Vorlage:Maplink

Das Maybachufer ist eine Straße am Landwehr- und Neuköllner Schifffahrtskanal im Berliner Ortsteil Neukölln und wurde nach dem Juristen und Politiker Albert von Maybach benannt.

Geschichte

Die zweispurige Straße zählt zum sogenannten „Reuterkiez“, einer einst sumpfigen Wiesen- und Buschfläche, die aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage am Landwehrkanal in der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde.<ref name="Thienel1973">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Städtewachstum im Industrialisierungsprozess des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. de Gruyter, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-11-003417-2, [ ] (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 27. Juni 2012]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Auf einer Karte aus dem Jahr 1877 wird die Straße als Wiesenufer geführt. Im Bebauungsplan erscheint sie als Straße 45 und erhielt zwischen 1882 und 1883 den heutigen Namen. Bereits in dieser Zeit fand hier zwischen Industrie- und Wohngebäuden ein Wochenmarkt statt.<ref name="Volmerig1985">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Berlin: Beiträge zur Geographie eines Grossstadtraumes – Festschrift zum 45. Deutschen Geographentag in Berlin vom 30. September 1985 bis 2. Oktober 1985. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Reimer, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-496-00829-3, [ ] (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 27. Juni 2012]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Heute erinnern Hinterhof-Fabriken und Gewerbehöfe an die einstige industrielle Nutzung.<ref>Unser Quartier. Webseite des Quartiersmanagements Reuterkiez, abgerufen am 26. Juni 2012.</ref> Die Miethausgruppe Maybachufer 20/21 in Verbindung mit den Gebäuden der Friedelstraße 34 sowie der Bürknerstraße 1 und 29–32 stehen unter Denkmalschutz. Sie entstanden in den Jahren 1909 und 1910 nach Entwürfen von Reinhold Kiehl und Karl Wolter.

Datei:Berlin-Neukölln Maybachufer 8 Stolpersteine Goldstein Meyer Lichtenstein.jpg
Stolpersteine vor dem Haus Nr. 8

Seit 2008 befinden sich vor dem Haus mit der Nummer 8 verschiedene Stolpersteine für Markus und Flora Goldstein, Lucie, Rosa und Selma Meyer sowie Georg Lichtenstein.

In Reiseführern wird der Türken­markt am Maybachufer erwähnt,<ref name="Kaminer2010">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Ich bin kein Berliner: Ein Reiseführer für faule Touristen. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Goldmann Verlag, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-89480-412-1, [ ], S. 165 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 27. Juni 2012]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Schulz2011">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Zuhause in Berlin: Liebeserklärungen an die unverfälschten Ecken der Stadt. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Sutton Verlag GmbH, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-86680-781-5, [ ], S. 34 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 27. Juni 2012]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> der dienstags und freitags hier stattfindet und bereits mit dem Münchner Viktualienmarkt verglichen wurde.<ref>Jochen Overbeck: Viktualienmarkt vs. Maybachufer. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2011, abgerufen am 26. Juni 2012.</ref>

Radverkehr

Das Maybachufer ist nicht mit Radwegen ausgestattet.

An der Straße befindet sich seit 2016 eine von 17 in Berlin fest installierten automatischen Radzählstellen. Unter allen mit einer Zählstelle versehenen Plätzen der Stadt, ist das Maybachufer der am viertstärksten vom Radverkehr frequentierte Ort.<ref>Verkehrserhebung Radzähler für Berlin: Wie viele Radfahrer sind unterwegs? Abgerufen am 5. Februar 2019.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 29′ 33,8″ N, 13° 25′ 49,4″ O

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