Bahnhof Bad Sobernheim
| Bad Sobernheim | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bad Sobernheim - Railway Station.jpg Bahnhof Bad Sobernheim
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| Daten | ||||||
| Bauform | Durchgangsbahnhof | |||||
| Bahnsteiggleise | 3 | |||||
| Abkürzung | SSOB | |||||
| Preisklasse | 5 | |||||
| Profil auf bahnhof.de | Bad-Sobernheim | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Bad Sobernheim | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Rheinland-Pfalz | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 49° 46′ 59″ N, 7° 38′ 59″ O
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dim=2000 | globe= | name=Bad Sobernheim | region=DE-RP | type=railwaystation
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| Eisenbahnstrecken | ||||||
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| Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz | ||||||
Der Bahnhof Bad Sobernheim ist ein Durchgangsbahnhof bei Streckenkilometer 38,44<ref name="ssob" /> der Nahetalbahn Bingen–Saarbrücken im Süden von Bad Sobernheim im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz.
Geschichte
Der Bahnhof entstand im Zuge des Baus der Nahetalbahn, die von der Rhein-Nahe Eisenbahn-Gesellschaft geplant und errichtet wurde. Am 15. Dezember 1859 wurde das Teilstück von Bad Kreuznach über Sobernheim nach Oberstein eröffnet; die gesamte Strecke ging am 26. Mai 1860 in Betrieb. Das Empfangsgebäude wurde 1859 als Sandsteinquaderbau mit zweigeschossigem Hauptbau, niedrigeren Seitenanbauten und einem schiefergedeckten Walmdach errichtet. Im Erdgeschoss befanden sich Rundbogenfenster, im Obergeschoss Rechteckfenster. Ein Windfang führte zur Schalterhalle mit Fahrkarten- und Gepäckschalter sowie zu den Warteräumen. Westlich des Gebäudes wurde ein Güterschuppen mit Rampe errichtet.<ref>Mager: Kleine Geschichte der Mobilität in der Felkestadt Bad Sobernheim. In: Nahe Dran. 13. Oktober 2020, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref><ref>Bahnstation Bad Sobernheim - zielbahnhof.de. Abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>
Infrastruktur
Das unter Denkmalschutz<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Bad Kreuznach</ref> stehende Empfangsgebäude entstand in der Frühzeit der Nahetalbahn während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es besteht aus einem als Sandsteinquaderbau ausgeführten zweigeschossigen Hauptgebäude von acht Achsen, flankiert von eingeschossigen Seitenflügeln zu drei Achsen. Die abschließenden Walmdächer sind schiefergedeckt.
Von 2006 bis 2007 wurde der Bahnhof umgebaut und verfügt nun über zwei 160 Meter lange Bahnsteige an drei Gleisen,<ref name="ssob">Gleise in Serviceeinrichtungen SSOB (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) (PDF; 123 kB), abgerufen am 29. Juni 2012 von deutschebahn.com.</ref> Aufzüge sowie eine Unterführung. Das Bahnhofsumfeld sollte noch umgestaltet werden. Im Jahr 2012 wurde mit dem Ausbau des Park-and-ride-Platzes begonnen.<ref name="nvp"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nahverkehrsplan ( vom 17. März 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,9 MB) des Landkreises Bad Kreuznach, 18. Januar 2010. S. 20 ff.</ref><ref>Neuer „Park & Ride“-Platz am Sobernheimer Bahnhof freigegeben. 21. August 2012, abgerufen am 14. April 2024.</ref> Der am Nahe-Radweg liegende Bahnhof verfügt ebenfalls über einen Bike-and-ride-Platz.<ref name="nvp" /> 2021 wurde das Bahnhofsgebäude modernisiert.<ref>Deutsche Bahn modernisiert den Bahnhof Bad Kreuznach. Abgerufen am 14. April 2024.</ref>
Verkehr
Der Bahnhof wird stündlich vom Nahe-Express (Saarbrücken–Mainz–Frankfurt am Main) bedient. Ebenfalls im Stundentakt verkehren Regionalbahnen der Linie RB 33 von Mainz über Bad Kreuznach nach Idar-Oberstein. Alle zwei Stunden besteht mit dem Nahe-Express eine Direktverbindung von bzw. nach Frankfurt am Main und somit auch zum größten deutschen Verkehrsflughafen. Am Bahnhof besteht Anschluss zum Busverkehr des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes (RNN); im Nahverkehrsplan des Landkreises Bad Kreuznach ist ein Ausbau zu einem Systemknoten vorgesehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nahverkehrsplan ( vom 17. März 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,9 MB) des Landkreises Bad Kreuznach, 18. Januar 2010. Seite 13.</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bilder des Bahnhofs aus den 1980er Jahren ( vom 26. Februar 2017 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />