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Ilka von Fabrice

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Datei:Portrett av Ilka von Fabrice - no-nb digifoto 20160606 00018 bldsa BB2297.jpg
Freiin Ilka von Fabrice 1900 (Nasjonalbiblioteket, Oslo)

Ilka, eigentlich Helene Emilie Charlotte, von Fabrice (* 28. Juli 1846 in Dresden<ref>Nach Hermann Knodt: Die hessische Kanzlerfamilie Fabricius und ihre Nachkommen. Archiv für Sippenkunde 1967/68, S. 421, wurde sie nicht in Dresden, sondern in Grimma geboren.</ref>; † 11. Mai 1907 in Florenz) war eine deutsche Malerin. Ihr Pseudonym war „Carl Freibach“.

Freiin Ilka von Fabrice war die Tochter von Oswald von Fabrice und Helene Gräfin von Reichenbach (* 1825; † 1898). Ihre Mutter Helene war die jüngste Tochter von Kurfürst Wilhelm II. von Hessen-Kassel und dessen zweiter Ehefrau Emilie von Reichenbach-Lessonitz.

Sie erhielt Malunterricht bei Franz von Lenbach. 1882 gehörte sie zu den Gründerinnen des Münchner Künstlerinnenvereins und war dort im Vorstand tätig.<ref>Künstlerinnen–Verein München. A. A. (Hrsg.): Rechenschaftsbericht und Mitglieder–Verzeichnis für das Vereins-Jahr 1890/91. Vorstand. Universitäts-Buchdruckerei Dr. Wolf & Sohn, München 1892, S. 9–10 (google.de [abgerufen am 2. März 2023]).</ref> Ihre Werke wurden unter anderem auf den Internationalen Kunstausstellungen 1883 und 1900 in München und 1897 in Dresden ausgestellt. 1890 und 1894 findet sie Erwähnung im damaligen Deutschen Millionär-Adressbüchern.<ref>Deutsches Millionär Adressbuch. In: DMA. F. Druck Schuster & Priess, Berlin 1890, S. 53 (google.de [abgerufen am 2. März 2023]).</ref><ref>Deutsches Millionär-Adressbuch. In: Albert Johannesson (Hrsg.): DMA. von Fabrice, Ilka Freiin. München. Alb. Johannesson (Inh. Paul Grund). Selbstverlag des Ersten Berliner Reclame-Bureau, Centralstelle für die Verbreitung von Drucksachen, Berlin 1894, S. 53 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 2. März 2023]).</ref> 1896 gilt Ilka als dem bayrischen Hofstaat zugehörig.<ref>Franz Bergmann: Die Königlichen und Prinzlichen Hofstaaten, sämmtl. hoffähigen Damen, der Ehrens-Ordensdamen und der präbendirten Ordens-Damen. In: Königlich-bayrischer adeliger Damen-Kalender auf das Schaltjahr 1896. 151. Auflage. J. Gotteswinter, München 1896, S. 191 (google.de [abgerufen am 2. März 2023]).</ref> Vor 1900 war sie gesellschaftlich in München aktiv ein, besonders für eine Kleinkinder-Bewahranstalt.<ref>Bericht des Verwaltungs-Ausschusses der unter dem Protektorat Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Maria Therese von Bayern stehenden Frauen-Vereines für Kleinerkinder-Bewahranstalten in den Vorstädten Au und Haidhausen, erstattet im März 1894. Mitglieder nach dem Stande vom 20. Februar 1894, Nr. 55.. M. Pötzenbacher’sche Buchdruckerei (Eigenthümer Carl Franz), München 1894, S. 14 (google.de [abgerufen am 2. März 2023]).</ref> Später lebte und arbeitete sie in der Toskana, wo sie auch starb.

Literatur

Weblinks

Commons: Ilka von Fabrice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

<references/>

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