Luttowitz
Luttowitz {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Gemeinde Radibor
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(161)&title=Luttowitz 51° 14′ N, 14° 25′ O
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| Höhe: | 174 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 3,55 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Luttowitz, Gemeinde Radibor. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 161 (31. Dez. 2022)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Radibor.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 02627 | |||||
| Vorwahl: | 035934 (zwar Gemeinde Radibor aber Amt Großdubrau) | |||||
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Luttowitz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1994 Ortsteil der Gemeinde Radibor im Nordosten des sächsischen Landkreises Bautzen. Der Ort zählt zum anerkannten sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.
Geographische Lage
Der erweiterte Rundweiler Luttowitz liegt in der Oberlausitz. Umliegende Ortschaften sind Merka und Camina im Norden, Großdubrau im Nordosten, Quatitz im Osten, Dahlowitz im Südosten, Kronförstchen im Süden, Bornitz im Südwesten, Radibor im Westen sowie Brohna im Nordwesten.<ref name=":0" />
Im Ort treffen sich die sächsische Staatsstraße 106 von Großwelka nach Milkel und die sächsische Staatsstraße 107 von Göda nach Niedergurig.
Geschichte
Luttowitz wurde im Jahr 1362 erstmals als Kirstanus de Lutevicz urkundlich erwähnt. In der Folgezeit änderte sich der Ortsname von Lotewicz (1433) über Leuttowicz (1565) und Luttowiczsch (1608) zu Luthobitz im Jahr 1658. Die Grundherrschaft über den Ort hatte ab spätestens 1777 das Rittergut Malsitz. Ab dem Jahr 1858 war Luttowitz Sitz eines eigenen Rittergutes.<ref>Luttowitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>
Der Ort gehörte zunächst ab 1864 zur Kirchengemeinde Milkel und dann seit 1899 zur Kirchengemeinde Quatitz.
In dem ehemaligen Herrenhaus des Rittergutes wurde nach der Enteignung im Jahre 1945 im Zuge der Bodenreform ein beliebtes Kulturhaus eingerichtet.<ref name=":0">Vorlage:Landschaften in Deutschland</ref>
Eine 12 Hektar kleine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) wurde 1952 gebildet, die sich in den 1970er Jahren auf Landtechnik spezialisierte.<ref name=":0" />
Bis zum 1. Januar 1994 war Luttowitz eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Bautzen, danach wurde der Ort nach Radibor eingemeindet.
Bevölkerung
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1834 | 87 |
| 1871 | 106 |
| 1890 | 102 |
| 1910 | 97 |
| 1925 | 124 |
| 1939 | 315 |
| 1946 | 369 |
| 1950 | 396 |
| 1964 | 391 |
| 1990 | 341 |
| 2010 | 163 |
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 109, darunter 100 Sorben (92 %) und neun Deutsche.<ref>Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref> Ernst Tschernik zählte in der Gemeinde Radibor 1956 noch einen sorbischsprachigen Anteil von 67,4 % der Bevölkerung.<ref>Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 245.</ref> Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter zurückgegangen.
Weblinks
- Luttowitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteile der Gemeinde Radibor In: radibor.de
Einzelnachweise
<references />
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