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John M. Johansen

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Botschaft der USA, Dublin (1964)
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Morris A. Mechanic Theatre, Baltimore (1964–1967)
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Clowes Memorial Hall, Indianapolis (1965)
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Orlando Public Library (1966)
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Robert H. Goddard Library, Worcester (1969)
Datei:L. FRANCES SMITH ELEMENTARY SCHOOL. TUBE-LIKE RAMPS TAKE CHILDREN FROM ONE LEVEL OF THE SCHOOL TO ANOTHER - NARA - 546462.tif
L. Frances Smith Elementary School, Columbus (1972)

John MacLane Johansen (* 29. Juni 1916 in New York City, New York; † 26. Oktober 2012 in Brewster, Massachusetts<ref>John Johansen, 96, Last of ‘Harvard Five’ Architects, Is Dead</ref>) war ein US-amerikanischer Architekt und Mitglied der Harvard Five.

Leben

Johansen war der Sohn des dänischen Malers John Christen Johansen und der amerikanischen Malerin M. Jean MacLane<ref>John Christen Johansen. In: Internationales Olympisches Komitee. Abgerufen am 23. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Er besuchte die Harvard University und lernte die Grundzüge moderner Architektur von Walter Gropius, dem Gründer des Bauhauses. 1939 verließ er die Harvard Graduate School of Design mit einem Master-Abschluss in Architektur.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Zeichner für Marcel Breuer, der 1937 in die Vereinigten Staaten emigriert war und 1941 sein eigenes Architekturbüro eröffnet hatte. Später war Johansen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die National Housing Agency in Washington, D.C. tätig.<ref name="NHA" /> Dann arbeitete er für Skidmore, Owings and Merrill in New York.

Schließlich ließ er sich 1948, wie schon seine vier Kollegen Marcel Breuer, Philip Johnson, Landis Gores und Eliot Noyes, als freier Architekt in New Canaan (Connecticut) nieder.

Von 1955 bis 1960 war er außerplanmäßiger Professor an der Yale School of Architecture, die seinerzeit ein Zentrum der architektonischen Moderne in den USA war. Seit 1979 war er Mitglied der American Academy of Arts and Letters.<ref>Members: John M. Johansen. American Academy of Arts and Letters, abgerufen am 6. April 2019.</ref> 1994 wurde Johansen zum Mitglied (NA) der National Academy of Design gewählt.<ref>nationalacademy.org: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Past Academicians „J“ / Johansen, John M. NA 1994 (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive).</ref>

Johansen war mit der Kunsterzieherin Ati Gropius Johansen, einer Adoptivtochter von Walter Gropius, verheiratet. Er lebte in Wellfleet, Massachusetts.<ref name="NTHPBio">„John Johansen“, National Trust for Historic Preservation Modern Homes Survey for New Canaan, Connecticut (abgerufen am 22. Juni 2012).</ref>

Stil

Johansens Entwürfe betonten die Funktion gegenüber der Form und konzentrierten sich auf soziale, urbane und anthropologische Bedingungen. Er bemühte sich, übermächtige Megastrukturen zu vermeiden. Anfangs strebte er danach, die „Box“ zu erkunden, die preiswert und einfach zu bauen und dabei ästhetisch kohärent war. Diese Untersuchungen führten 1950 zum Bau des Johansen House #1, das in die Ausstellung “Built in the U.S.A.” des Museum of Modern Art aufgenommen wurde. 1955 folgte ein Kubus aus Glas, das McNiff House. In manchen seiner Häuser verwendete Johansen palladianische Elemente wie die Grotte, den klassischen Kreuzgrundriss und den palladianischen Prototyp des Zentralpavillons, etwa bei der Villa Ponte.

Einige seiner späteren Bauten können dem Brutalismus zugerechnet werden, so das Mechanic Theater<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />baltimoresun.com: Demolition to start on Mechanic Theatre (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/articles.baltimoresun.com (abgerufen am 27. Juni 2015)</ref> und das Mummers Theatre (später Stage Center) in Oklahoma City.<ref>archidose.blogspot.de: Mummers Theatre, RIP (abgerufen am 27. Juni 2015)</ref> Beide Theater wurden bereits 2014 abgerissen, ebenso wie mehrere der frühen Einfamilienhäuser.

Bauten und Entwürfe (unvollständig)

Schriften

  • A Life in the Continuum of Modern Architecture. L'Arca Edizioni, 1996
  • Nanoarchitecture: a new species of architecture. Princeton Architectural Press, 2002

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="NHA">Die NHA bestand aus drei Einheiten: der Federal Home Loan Bank Administration, der Federal Housing Administration und der Federal Public Housing Authority.</ref> </references>

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