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Habibullah Ghaleb

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Habibullah Ghaleb (* 1939 in Kohistan, Kapisa<ref name="Bio">Afghan Biographies. In: afghan-bios.info. 14. April 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. Juni 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.afghan-bios.info (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>) ist ein afghanischer Politiker. Er studierte Rechtswesen in Afghanistan und Ägypten und war in verschiedenen Positionen im afghanischen Justizministerium tätig. Ghaleb verbrachte mehrere Jahre im Exil in Pakistan und den Vereinigten Staaten. Im Januar 2010 wurde er Justizminister im Kabinett von Hamid Karzai.

Leben

Er graduierte 1962 auf der Universität Kabul<ref name="Bio"/>, erhielt 1964 seinen Bachelor und arbeitete anschließend im afghanischen Justizministerium. 1967 ging er für zwei Jahre nach Ägypten an die al-Azhar-Universität in Kairo. Er erhielt seinen Master in Vergleichendem Islamischen Recht und veröffentlichte seine Dissertation mit dem Titel „Gesetzmäßigkeit von Verbrechen und Strafe“.<ref>Habibullah Ghalib. In: Webseite des afghanischen Innenministeriums. Abgerufen am 21. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kurzbiographie).</ref> Anschließend arbeitete er bis zum Beginn der Sowjetischen Intervention 1978, im Zuge derer er inhaftiert wurde, wieder im afghanischen Justizministerium.<ref name="Bio"/> Nachdem er zwei Jahre später freikam, emigrierte er nach Pakistan.<ref name="Bio"/>

Von 1994 bis 1995 diente er als stellvertretender afghanischer Generalstaatsanwalt.<ref name="Bio"/> Während der Herrschaft der Taliban verbrachte er mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten.<ref name="Bio"/>

2006 lehnte ihn die Wolesi Dschirga als 9. Richter am Obersten Gericht Afghanistans ab (88 Stimmen für ihn, 88 Stimmen gegen ihn bei drei Enthaltungen).<ref name="Bio"/>

Am 9. Januar 2010 wurde er von Hamid Karzai zum Justizminister berufen.<ref name="Bio"/> Im Juni 2012 erregte er internationales Aufsehen, da er Frauenhäuser mit Bordellen gleichgesetzt hatte. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigte sich „zutiefst beunruhigt“ über die Äußerungen.<ref>Harsche EU-Kritik an Afghanistans Justizminister. In: ORF. 21. Juni 2012, abgerufen am 21. Juni 2012.</ref>

Persönliches

Ghaleb spricht Dari, Pashtu und Englisch.<ref name="Bio"/>

Einzelnachweise

<references/>