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Picolinafen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Picolinafen
Allgemeines
Name Picolinafen
Andere Namen
  • N-(4-Fluorphenyl)-6-[3-(trifluormethyl)­phenoxy]-2-pyridincarboxamid (IUPAC)
Summenformel C19H12F4N2O2
Kurzbeschreibung

cremefarbener Feststoff mit muffigem Geruch<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 604-030-0
ECHA-InfoCard 100.112.657
PubChem 3294375
ChemSpider 2542991
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Eigenschaften
Molare Masse 376,3 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

1,45 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

107,2–107,6 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 373​‐​410
P: ?
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Picolinafen ist eine chemische Verbindung, die als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet wird.

Eigenschaften

Picolinafen ist ein brennbarer cremefarbener Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Picolinafen wird als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet.<ref name="GESTIS" /> Es ist ein selektives Nachauflauf-Herbizid für den Einsatz bei Wintergetreide wie Weizen, Gerste, Hafer und Roggen. Picolinafen dient zur Bekämpfung von Gräsern und einjährigen Unkräutern einschließlich Klatschmohn, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Hederich und Senf.

Zulassung

Es wurde 2001 zuerst in Großbritannien, Deutschland und Australien zugelassen.<ref name="Farm Chemicals International">Farm Chemicals International: Product Profile: Picolinafen, abgerufen am 21. Mai 2017.</ref> Der Wirkstoff wurde 2002 in der Europäischen Union für die Verwendung als Herbizid zugelassen.<ref>Richtlinie 2002/64/EG der Kommission vom 15. Juli 2002 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zur Aufnahme der Wirkstoffe Cinidon-ethyl, Cyhalofop-butyl, Famoxadone, Florasulam, Metalaxyl-M und Picolinafen (PDF)Vorlage:Abrufdatum.</ref> In Deutschland und Österreich sind Pflanzenschutzmittel-Produkte mit diesem Wirkstoff zugelassen, in der Schweiz nicht.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Picolinafen“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />