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Helga Reidemeister

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Fotografie aus dem Jahr 2011, auf der Helga Reidemeister zu sehen ist
Helga Reidemeister, 2011

Helga Reidemeister (* 4. Februar 1940 in Halle (Saale); † 29. November 2021 in Berlin<ref>mdr.de: Hallesche Dokumentarfilmerin Helga Reidemeister gestorben | MDR.DE. Abgerufen am 1. Dezember 2021.</ref>) war eine deutsche Dokumentarfilmerin.

Leben und Karriere

Helga Reidemeister legte ihr Abitur 1959 in Köln ab, studierte von 1961 bis 1965 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und war von 1968 bis 1973 in der Sozialarbeit tätig, bevor sie von 1973 bis 1978 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studierte. 1969 wurde ihre Tochter geboren;<ref>Marc Silberman: Interview with Helga Reidemeister in Jump Cut Nr. 27, Juli 1982, Seiten 44/45. (engl.)</ref> ab 1970 lebte Helga Reidemeister in einer Berliner Wohngemeinschaft, der auch Rudi Dutschke bis zu seinem Tod angehörte.<ref>Die Letzte aus der Dutschke-WG von Waltraud Schwab, taz, 7. März 2005</ref>

Ab 1994 war Reidemeister Dozentin an der Filmakademie Baden-Württemberg, wo sie maßgeblich am Aufbau des Studienschwerpunkts Dokumentarfilm beteiligt war.<ref>epd: Dokumentarfilmerin Reidemeister ist tot. In: Stuttgarter Zeitung. 2. Dezember 2021, S. 29.</ref> Bereits ab 1988 hatte sie Lehraufträge im In- und Ausland wahrgenommen.<ref>Helga Reidemeister. In: filmportal.de. Deutsches Filminstitut, abgerufen am 17. Juni 2012.

</ref> Sie war Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Niedersächsischen Filmkommission<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Helga Reidemeister (Memento vom 18. November 2008 im Internet Archive), Cineforum.bz.it, abgerufen am 17. Juni 2012.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder (Memento vom 22. Mai 2013 im Internet Archive), Deutsche Filmakademie, abgerufen am 17. Juni 2012</ref> sowie ab 2001 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Reidemeister starb nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Berlin.

Filmografie

Auszeichnungen

Literatur

  • Zwischen Lust und Last – Fünf Frauen und ihre Filme, Regie: Natalie Kreisz; Julia M. Novak, 58 min., 1999

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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