Zum Inhalt springen

Liselotte Nold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Dezember 2025 um 14:58 Uhr durch imported>Zweioeltanks (ergg).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Elisabeth Charlotte („Liselotte“) Nold (* 22. April 1912 in München; † 5. Juli 1978 in Nürnberg; geborene Sammetreuther) war eine deutsche Sozialarbeiterin.

Werdegang

Die Pfarrerstochter heiratete 1931 den Pfarrer Karl August Nold und unterstützte ihn in seinen Pfarrämtern in Nördlingen und München. Kurz vor dem Tod ihres Mannes 1942 begann sie für den Bayerischen Mütterdienst (BMD) der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu arbeiten. 1955 wurde sie stellvertretende Vorsitzende, 1965 übernahm sie von der Gründerin des BMD Antonie Nopitsch den geschäftsführenden Vorsitz. Sie prägte die kirchliche Frauenarbeit nachhaltig. Die Mütterschulen wandelte sie zu Familienbildungsstätten um. 1975 gründete sie die Bundesarbeitsgemeinschaft evangelischer Familien-Bildungsstätten (BAG) und war Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Erwachsenen-Bildung (AEEB) in Bayern.

Datei:Lisel.Nold.JPG
Liselotte-Nold-Schule in Nördlingen

Daneben war sie 27 Jahre Leiterin des Laetare-Verlags. Im Jahr 1969 war sie die erste Frau, die das Wort zum Sonntag im Fernsehen sprach.<ref>Jan Freitag: Wir sind Fernsehen, in: Frankfurter Rundschau, 17. September 2011, S. 35</ref>

Ehrungen

Literatur

  • Beate Hofmann: Liselotte Nold (1912-1978). In: Inge Mager (Hrsg.): Frauen-Profile des Luthertums. Lebensgeschichten im 20. Jahrhundert (= Band 22 von Lutherische Kirche, Geschichte und Gestalten), Gütersloher Verlagshaus, 2005.
  • D. Liselotte Nold, geb. Sammetreuther (PDF; 23 kB), Biografie beim Frauenwerk Stein

Weblinks

  • Kurzporträt auf der Website des Deutschen Evangelischen Frauenbundes, Landesverband Bayern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein