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Karin Rehbein

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Karin Rehbein
Medaillenspiegel
Karin Rehbein mit World Idol (2011)
Karin Rehbein mit World Idol (2011)

Dressurreiten

DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Weltreiterspiele
Gold 1994 Equipe (mit Donnerhall)
Bronze 1994 Einzel, Grand Prix Kür
(mit Donnerhall)
Gold 1998 Equipe (mit Donnerhall)
Europameisterschaften
Gold 1997 Equipe (mit Donnerhall)
Bronze 1997 Einzel (mit Donnerhall)

Karin Rehbein, geborene Karin Rediske (* 30. März 1949 in Aurich) ist eine deutsche Dressurreiterin. Ihre größten sportlichen Erfolge erzielte sie mit dem Hengst Donnerhall.

Werdegang

Karin Rehbein wurde im ostfriesischen Aurich geboren, ihre ersten reiterlichen Erfahrungen machte sie in Hamburg. Hier begann sie im Alter von zwei Jahren beim Norddeutschen und Flottbeker Reitverein, dem Veranstalter des Deutschen Spring- und Dressurderbys, mit dem Voltigieren. Ihr Vater war hier als Futtermeister tätig. Nach eigenen Angaben hatte sie ihre ersten reiterlichen Erfolge mit zwölf Jahren, in Folge spezialisierte sie sich auf die Dressurreiterei. Im Alter von 21 Jahren gewann sie die Hamburger Meisterschaften.<ref name=Kurz>@1@2Vorlage:Toter Link/www.karinrehbein.deKurzbiografie von Karin Rehbein (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref name=pferd-und-mensch><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Portrait des Monats: Karin Rehbein - International erfolgreiche Dressurreiterin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pferd-und-mensch.com</ref><ref>Karin Rehbein im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Im Jahr 1971 heiratete sie Herbert Rehbein. Im Alter von 25 Jahren zog sie nach Grönwohld, wo sie auf dem Grönwohldhof von Otto Schulte-Frohlinde tätig wurde.<ref name=pferd-und-mensch/> Schulte-Frohlinde, Herbert und Karin Rehbein bauten in Folge den Gutshof zu einem der führenden Reit- und Zuchtzentren im bundesdeutschen Reitsport aus.<ref name=Gerlach>Karin Rehbein kommt nach Hause, Tanja Gerlach für das Hamburger Abendblatt, 19. Mai 2007</ref>

Im Jahr 1994 gewann sie die Deutschen Meisterschaften, jedoch in Abwesenheit der damaligen Favoritinnen Nicole Uphoff-Becker, Isabell Werth und Monica Theodorescu. Aufgrund dieses Titels wurde sie zunächst in das Weltmeisterschaft-Trainingslager eingeladen, später wurde die Einladung jedoch wieder zurückgenommen. Rehbein kommentierte dies: Wir kennen das ja schon eine ganze Reihe von Jahren. Wir sind Profis. Für uns geht das Leben weiter. Aufgrund eines Hufgeschwürs von Monica Theodorescus Pferd Grunox rückte Karin Rehbein in die Mannschaft nach. Somit vertrat Rehbein, die bereits über zehn Jahre lang fast durchgängig zu den besten zehn Dressurreitern in der Weltrangliste gehörte, 1994 Deutschland zum ersten Mal bei einem Championat, den Weltreiterspielen in Den Haag.<ref>Dressur-Reiterin Karin Rehbein wurde erstmals mit dem deutschen Team Weltmeister: Langes Warten auf das goldene Glück, Daniel Klause für die Berliner Zeitung, 30. Juli 1994</ref> Hier gewann sie auch die Einzel-Bronzemedaille mit Donnerhall.

Nachdem Karin Rehbein im Sommer 1997 den Tod ihres Mannes verkraften musste und daraufhin den Start beim CHIO in Aachen absagte, bekam sie, dank des zweiten Platzes bei den Deutschen Meisterschaften, erneut die Möglichkeit, bei einem Championat zu starten. Bei den Europameisterschaften in Verden konnte sie mit Donnerhall ihr Ergebnis in Einzel- und Mannschaftswertung wiederholen. Zum Ende von Donnerhalls Karriere konnte Rehbein mit ihm ein Jahr später erneut Mannschaftsgold gewinnen, in der Einzelwertung verpassten sie knapp eine Medaille.<ref name=Kurz/>

Am Ort des Beginns ihrer Reitsportlaufbahn, beim Deutschen Spring- und Dressurderby, gewann sie zwischen 1982 und 1998 fünf Mal das Dressurderby. Mit den Pferden Miss Holstein und Cherie gewann sie 2000 und 2003 den Nürnberger Burg-Pokal.

Unterstützt wird Karin Rehbein durch die ehemalige Spring- und Dressurreiterin Madeleine Winter-Schulze, mit der sie seit Jahrzehnten befreundet ist.<ref name=Derbyzeitung/> Winter-Schulze stellte ihr den Hengst Florianus zur Verfügung, den sie für Rehbein geleast hatte, bis dieser im Jahr 2008 in die Vereinigten Staaten verkauft wurde.<ref name=Gerlach/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Florianus (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hannoveraner-hengste-pape.de in News 2008, Hengsthaltung Pape, Juni 2008</ref> Auch ihr aktuelles Grand Prix-Pferd World Idol befindet sich im Eigentum von Madeleine Winter-Schulze.<ref name=WorldIdol>@1@2Vorlage:Toter Link/search.fei.orgFEI-Pferdedatenbank: World Idol (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Nach dem Tod von Otto Schulte-Frohlinde Anfang der 1990er-Jahre hatte dessen Sohn den Betrieb übernommen, dieser hatte selbst jedoch kein dauerhaftes Interesse an der Fortführung der Anlage. Er versuchte die Anlage zu verkaufen, was letztlich zur Auflösung des Betriebes Ende Juli 2011 führte. Bis zu diesem Zeitpunkt leitete Karin Rehbein als Bereiterin den Ausbildungsstall auf dem Grönwohldhof. Letztlich kam der Verkauf nicht zustande, erst im Januar 2012 wurde der Hof verkauft.<ref name=AbschiedSHZ>Grönwohldhof: Trauriger Abschied der Reiterelite und Oatley und Rehbein noch auf dem Hof, Stormarner Tageblatt, Juli 2011</ref><ref name=Ende>Ende der Ära Grönwohldhof, St. Georg, 27. Juli 2011</ref><ref>Der Grönwohldhof ist verkauft, St. Georg, 3. Januar 2012</ref>

Karin Rehbein zog in der Folge nach Reinbek, wo sie und ihre Schülerin Kristy Oatley ihre Pferde in einem Stall im Stadtteil Büchsenschinken untergebracht haben.<ref name=AbschiedSHZ/> Seit Dezember 2011 ist Rehbein in Großensee ansässig.<ref name=Derbyzeitung>Karin Rehbein: Ein Stück Derbygeschichte, Derby-Magazin des Deutschen Spring- und Dressurderbys 2012, Seite 109</ref>

In einem Interview aus dem Jahr 2007 gab sie an, dass der Erfolg für sie mittlerweile einen anderen Stellenwert hätte. Nach dem Krebstod ihres Mannes sowie nach eigenem Rückenleiden sei ihr deutlich geworden: Gesund bleiben, das ist das Wichtigste.<ref name=Gerlach/>

Über ihre sportliche Zukunft gab sie im Jahr 2011 an: Ich möchte einfach Spaß mit dem Pferd haben und im Grand Prix mit um die vorderen Plätze reiten. Das Reiten war, ist und wird immer mein Leben sein.<ref name=AbschiedSHZ/>

2014 beendete Karin Rehbein im Rahmen des Deutschen Dressurderbys ihre aktive Sport-Karriere.<ref name=ReiterRevue><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karin Rehbein verabschiedet sich (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.reiterrevue.de, Reiter Revue International, 1. Juni 2014</ref>

Pferde

Erfolge (in Auswahl)

Weltreiterspiele
Europameisterschaften
  • 1997, Verden: mit Donnerhall 1. Platz mit der Mannschaft und 3. Platz in der Einzelwertung
Deutsche Meisterschaften
  • 1994, Mannheim: mit Donnerhall 1. Platz
  • 1997, Münster: mit Donnerhall 2. Platz<ref name=horse-gate/>
Weltcupfinale
Deutsches Dressurderby
  • 1977: 2. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1980: 3. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1981: 2. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1982: 1. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1986: 2. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel), Rehbeins Rex the Blacky wurde bestes Pferd
  • 1988: 1. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1990: 2. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel), Rehbeins Nektar wurde bestes Pferd
  • 1991: 2. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1992: 1. Platz (Prüfung mit Pferdewechsel)
  • 1994: mit Donnerhall 1. Platz
  • 1995: mit Donnerhall 2. Platz
  • 1996: mit Donnerhall 3. Platz
  • 1998: mit Donnerhall 1. Platz<ref name=Derbyzeitung/>
Nürnberger Burg-Pokal
  • 2000: mit Miss Holstein 1. Platz
  • 2003: mit Cherie 1. Platz
Weltmeisterschaften Junge Dressurpferde
Landesmeisterschaften Schleswig-Holstein / Hamburg
  • 2011, Bad Segeberg: mit World Idol 3. Platz (Damen)
  • 2012, Bad Segeberg: mit World Idol 2. Platz (Damen)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Weltmeister im Dressurreiten (Mannschaft)Vorlage:Navigationsleiste Europameister im Dressurreiten (Mannschaft)Vorlage:Klappleiste/Anfang Damen – 1959: Madeleine Winter | 1960 bis 1963: Rosemarie Springer | 1964: Ines von Badewitz | 1965: Rosemarie Springer | 1966 und 1967: Vroni Meier-Johann | 1969: Ilsebill Becher | 1970: Karin Schlüter | 1971: Liselott Linsenhoff | 1973 bis 1975: Karin Schlüter | 1977: Gabriela Grillo | 1978: Ilsebill Becher | 1979 bis 1983: Gabriela Grillo | 1984: Gabriele Disterer | 1985: Ingeborg Fischer | 1986 und 1987: Gina Capellmann | 1988 und 1989: Nicole Uphoff | 1990: Monica Theodorescu | 1991 und 1992: Isabell Werth | 1993: Nicole Uphoff | 1994: Karin Rehbein | 1995 bis 1998: Isabell Werth | 1999: Nadine Capellmann-Biffar | 2000: Ulla Salzgeber | 2001 und 2002: Nadine Capellmann | 2003 und 2004: Ulla Salzgeber | 2005 und 2006: Heike Kemmer | 2007 und 2008: Isabell Werth

Herren – 1959 bis 1961: Willi Schultheis | 1962: Josef Neckermann | 1963: Walter Günther | 1966: Harry Boldt | 1967: Reiner Klimke | 1969: Josef Neckermann | 1970: Wolfgang Haug | 1971: Josef Neckermann | 1973: Harry Boldt | 1974: Josef Neckermann | 1975: Reiner Klimke | 1977: Harry Boldt | 1978: Reiner Klimke | 1979 und 1980: Uwe Schulten-Baumer jun. | 1981: Reiner Klimke | 1982: Uwe Schulten-Baumer jun. | 1983 bis 1986: Reiner Klimke | 1987: Johann Hinnemann | 1988: Reiner Klimke | 1989 und 1990: Sven Rothenberger | 1991 bis 1993: Klaus Balkenhol | 1994: Martin Schaudt | 1995 und 1996: Klaus Balkenhol | 1997: Martin Schaudt | 1998 und 1999: Jürgen Wirths | 2000: Michael Klimke | 2001: Rudolf Zeilinger | 2002 und 2003: Klaus Husenbeth | 2004: Martin Schaudt | 2005: Hubertus Schmidt | 2006: Klaus Husenbeth | 2007: Hubertus Schmidt | 2008: Matthias A. Rath

Grand Prix Spécial – 2009: Isabell Werth | 2010: Isabell Werth | 2011: Matthias A. Rath | 2012 und 2013: Helen Langehanenberg | 2014 und 2015: Kristina Sprehe | 2016 und 2017: Isabell Werth | 2018: Sönke Rothenberger | 2019: Dorothee Schneider | 2020 und 2021: Jessica von Bredow-Werndl | 2022: Dorothee Schneider | 2023 und 2024: Jessica von Bredow-Werndl

Grand Prix Kür – 2009: Matthias A. Rath | 2010: Isabell Werth | 2011: Matthias A. Rath | 2012 und 2013: Helen Langehanenberg | 2014 und 2015: Kristina Sprehe | 2016: Dorothee Schneider | 2017: Isabell Werth | 2018: Sönke Rothenberger | 2019 und 2020: Isabell Werth | 2021: Jessica von Bredow-Werndl | 2022: Isabell Werth | 2023 und 2024: Jessica von Bredow-Werndl Vorlage:Klappleiste/Ende

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