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Ludwig Crophius

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Datei:Ludwig Grophius Litho.jpg
Ludwig Crophius, Lithographie von Adolf Dauthage, 1860

Ludwig Crophius<ref group="A">Es existiert auch die Schreibung „Grophius“</ref>, Edler von Kaisersieg OCist (* 14. September 1792 in Graz; † 24. April 1861 ebenda) war ein österreichischer Zisterzienser und 46. Abt des Stiftes Rein.

Biografie

Crophius Familie stammte ursprünglich aus Augsburg. Vom 9. April 1823 bis zu seinem Tod war er Abt des Stiftes Rein.<ref group="E">Martin Wild: Die Äbte von Rein. In: Paulus Rappold (Hrsg.): Stift Rein. 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum. Zisterzienserstift Rein-Hohenfurth, Rein 1979, S. 48–62.</ref> Er war ein enger Freund und Mitarbeiter von Erzherzog Johann von Österreich. Crophius war Doktor der Theologie<ref group="E">Verzeichniß der Mitglieder des historischen Vereines für Steiermark. In: Mittheilungen des Historischen Vereines für Steiermark. H. 3. 1852, ZDB-ID 345732-1, S. 47.</ref> und lehrte als Professor in Salzburg und Graz. Des Weiteren war er Kurator des ständischen Joanneums in Graz sowie Studiendirektor der technischen Lehranstalten, aus denen später die Technische Universität Graz hervorging.<ref group="E">Eintrag zu TU Graz 200 Jahre: Direktoren bzw. Rektoren im Austria-Forum</ref> Crophius war mehr als 30 Jahre Verordneter des Prälatenstandes im Steiermärkischen Landtag.

Er war Mitglied der K.k. Landwirtschafts-Gesellschaft und Ehrenmitglied des Grazer Musikvereins.<ref group="E">Hof- und Staats-Handbuch des österreichischen Kaiserthumes. 1844, ZDB-ID 962782-0, (Digitalisat).</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Ludwig Crophius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Anmerkungen

<references group="A" />

VorgängerAmtNachfolger
Abundus KuntschakAbt von Stift Rein
1823–1861
Vinzenz Knödl

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