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Willy Kemp

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Willy Kemp (1952)

Willy Kemp (* 28. Dezember 1925 in Kopstal; † 18. Oktober 2021<ref>Joe Geimer: Willy Kemp im Alter von 95 Jahren gestorben. In: wort.lu. 19. Oktober 2021, abgerufen am 20. Oktober 2021.</ref> in Bertrange) war ein luxemburgischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.

Leben

Mit dem Radsport begann er relativ spät, erst im Mai 1945 und er gewann auf Anhieb sein erstes Rennen einen Monat später in der Anfängerklasse. Als Amateur war er Mitglied des Vereins Club Cycliste Hollerich.<ref name=":0">Henri Bressler, Fernand Thill: Die Geschichte des Luxemburger Radsports. Band 2. Editions Schortgens, Esch-sur-Alzette 2011, ISBN 978-2-87953-115-1, S. 71.</ref>

Willy Kemp stammte aus wohlhabendem Elternhaus und studierte Ökonomie. Sein Sieg bei den Weltmeisterschaften der Studenten 1947 im Straßenrennen überzeugte seine Eltern, und er durfte Profi-Radrennfahrer werden. 1947 gewann er den Grand-Prix François Faber, 1949 wurde er luxemburgischer Straßenmeister, 1951 und 1955 gewann er die Silbermedaille bei den Titelkämpfen.

Von 1948 bis 1957 startete Kemp jährlich – insgesamt zehnmal – bei der Tour de France, ebenso wie sein Landsmann Marcel Ernzer als wertvoller Helfer für den luxemburgischen Tour-de-France-Sieger von 1958, Charly Gaul. Bei der Tour de France 1955 gewann er die vierte Etappe. 1950 erreichte er mit Platz 21 seine beste Platzierung im Gesamtklassement.<ref>Bürte Hoppe: Enzyklopädie Tour de France. Die Werkstatt, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89533-577-8, S. 416.</ref> Kemp bestritt auch Querfeldeinrennen. 1947 nominierte ihn sein Verband für die Straßenradsport-Weltmeisterschaften, er wurde 12. bei den Amateuren. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1953 wurde er 19.<ref name=":0" /> Als Bahnfahrer gewann er in der Einerverfolgung bei den nationalen Meisterschaften 1947 die Silbermedaille hinter Jean Majerus II.<ref name=":0" />

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Willy Kemp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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1922 Franz Heck | 1923–1934 Nicolas Frantz | 1935, 1939 Arsène Mersch | 1936 Émile Bewing | 1937 Pierre Clemens | 1938, 1948 Mathias Clemens | 1945 Joseph Bintener | 1946, 1951 Jean Kirchen | 1947, 1950 Jean Goldschmit | 1949 Willy Kemp | 1952 Johny Goedert | 1953, 1954, 1955 Marcel Ernzer | 1956, 1957, 1959, 1960, 1961, 1962 Charly Gaul | 1958 Jean-Pierre Schmitz | 1963, 1964 Roger Thull | 1965, 1973 Johny Schleck | 1966–1971 Edy Schütz | 1972, 1974–1976 Roger Gilson | 1977–1980 Lucien Didier | 1981–1983 Eugène Urbany | 1984, 1985 Claude Michely | 1986, 1987, 1988 Enzo Mezzapesa | 1989 Pascal Triebel | 1990 Pascal Kohlvelter | 1997 Daniel Bintz | 1998 Tom Flammang | 1999, 2004, 2006 Kim Kirchen | 2000, 2003, 2007 Benoît Joachim | 2001, 2002 Christian Poos | 2005, 2008, 2010, 2011, 2014 Fränk Schleck | 2009 Andy Schleck | 2012 Laurent Didier | 2013, 2015–2019 Bob Jungels | 2020, 2021, 2024 Kevin Geniets | 2022 Colin Heiderscheid | 2023 Alex Kirsch | 2025 Arthur Kluckers <references />

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