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Sticciano

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Sticciano
Datei:SticcianoPanorama1.JPG
Panorama von Sticciano
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Grosseto (GR)
Gemeinde Roccastrada
Koordinaten 42° 55′ N, 11° 9′ OKoordinaten: 42° 55′ 22″ N, 11° 8′ 34″ O
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Höhe 303 m s.l.m.
Einwohner 727 (2011)
Telefonvorwahl 0564 CAP 58028

Sticciano ist ein Ortsteil (Fraktion, italienisch frazione) von Roccastrada in der Provinz Grosseto, Region Toskana in Italien.

Geografie

Der Ort liegt 10 km südlich des Hauptortes Roccastrada und 19 km nördlich der Provinzhauptstadt Grosseto in den Colline Metallifere der Maremma. Der Ort liegt bei 303 m s.l.m. in der Gebirgskette Monte Leoni nahe dem Poggio Pinzi (358 m s.l.m.) und hat ca. 50 Einwohner. Der dazugehörige Ortsteil Sticciano Scalo (Scalo, Bahnhof) liegt bei 42 m s.l.m. und hat ca. 630 Einwohner<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Grosseto, abgerufen am 25. Mai 2012 (italienisch)</ref>. Zum Ort gehört neben Sticciano Scalo auch die Località (Nebenort) La Pescaia.<ref name="Repetti">Repetti</ref>

Geschichte

Gräber der Etrusker aus dem 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr. befinden sich nahe Sticciano Scalo.<ref name="TCI">TCI</ref> Der Hauptort selbst wird erstmals schriftlich erwähnt um 966 als Besitz der Aldobrandeschi.<ref name="Santi">Santi</ref> Die zweite schriftliche Dokumentation stammt von Papst Clemens III. vom 12. April 1188, als er die Pieve della Santissima Concezione dem Gebiet des Bischofs von Grosseto zuschlägt. Otto IV. zählt sie in einem Brief vom 31. Oktober 1209 zu den Besitztümern der Abbazia San Galgano.<ref name="Repetti" /> 1251 unterwirft der den Aldobrandeschi verbundene Graf Ranieri Cappuciani sich und Ort den Senesen,<ref name="Guerrini">Guerrini</ref> die 1273 die Festung (Cassero) und die Stadtbefestigungen ausbauen. Am Ende des 13. Jahrhunderts rebelliert der Ort gegen die Herrscher aus Siena, wird aber bereits 1314 wieder unterworfen. Endgültig zu Siena gelangt Sticciano 1328,<ref name="Santi" /> als die senesischen Truppen unter Führung des Guidoriccio da Fogliano weite Teile der Gegend der Maremma, darunter auch Sticciano und Montemassi, einnehmen. 1438 stufte die Regierung in Siena den Ort aufgrund von Einwohnermangel als Lehen zurück. Das Lehen ging 1461 von Graf Conte Bindo Sticciani an die Familie von Enea Silvio Piccolomini (Papst Pius II.) über.<ref name="Roccastrada">Gemeinde Roccastrada</ref> Nach der Niederlage der Seneser Republik gegen die Florentinische im Jahre 1555 wurde der Ort Teil des Großherzogtums Toskana.

Sehenswürdigkeiten

Datei:SticcianoChiesaSantissimaConcezioneMustiola3.jpg
Die Kirche Chiesa della Santissima Concezione im Ortskern von Sticciano
Datei:SticcianoChiesaSantissimaConcezioneMustiola5.jpg
Die Fassade der Chiesa della Santissima Concezione mit dem Kreuz des Templerorden über dem Portal

Verkehr

Der Ort ist mit dem Bahnhof Sticciano Scalo an die Eisenbahnstrecke Siena–Grosseto angeschlossen.

Literatur

  • Giuseppe Guerrini/Amministrazione Provinciale di Grosseto: Torri e Castelli della provincia di Grosseto. Nuova Immagine Edizioni, Siena 1999, ISBN 88-7145-154-6, S. 57.
  • Emanuele Repetti: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana. Onlineausgabe der Universität Siena zu Sticciano
  • Bruno Santi: Guida Storico-Artistica alla Maremma. Nuova Immagine Edizioni, Siena 1995, ISBN 88-7145-093-0, S. 94 ff.
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 829.

Weblinks

Commons: Sticciano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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