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Forsth

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Forsth
Allgemeine Informationen
Herkunft Luzern, Schweiz
Genre(s) Extreme Metal
Aktive Jahre
Gründung 1990er Jahre
Auflösung 1999
Website

Forsth war Anfang der 1990er Jahre eine Extreme-Metal-Band aus der Schweiz.

Geschichte

Forsth wurden im schweizerischen Luzern gegründet. Beeinflusst durch skandinavischen Black Metal versuchten sie auf die schweizerische Black-Metal-Szene einzuwirken. 1996 erschien das erste Album Winterforst, dem 1997 mit Helvetic War eine Veröffentlichung auf Last Episode folgte. Für die Lieder Wolfshowl in the Moonlight und Horde of Avengers der VHS Helvetic Hymns from Winterfrost drehte die Band ein Video unter der Regie von Matt Vain.

Durch bandinterne Differenzen trennte sich die Band 1999. Nach der Trennung wurde die Band Morgart ins Leben gerufen.<ref>black-tower.ch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Morgart – Biografie (Memento vom 12. Juni 2011 im Internet Archive)</ref>

Stil

Die Band orientierte sich am Black Metal «mit total schweizerischer Prägung», wobei das Keyboard «meistens die Melodieführung übernimmt, den Gitarren aber immer genügend Spielraum lässt, um sich zu entfalten».<ref name=taste-of-black>Forsth "Winterfrost" (1996). In: taste-of-black.ch. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. April 2013; abgerufen am 25. Juli 2025.</ref> Gelegentlich werden «Schlachtfeld-Samples» in die Musik integriert<ref name=voenger149>voenger.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forsth # Winterfrost – Review (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>, und Stücke wie Waldpfad oder Snowly Mountains transportieren die Naturverbundenheit der Band<ref name=taste-of-black/> und «deuten auf ein an Immortal angelehntes winterliches Konzept hin»<ref name=voenger149/>. Bei Mit den Gedanken im nordischen Altertum wurde ausschliesslich klarer Frauengesang eingesetzt<ref name=taste-of-black/>, wobei das Stück laut Deadleft vom Vönger Musikmagazin «herrlich verkrampft-volkstümlich mit einer Prise heidnischer Finsterniss [sic!]» klingt<ref name=voenger149/>. Er beschrieb Winterfrost als «so unspektakulär wie überflüssig»<ref name=voenger149/>, das Webzine Taste of Black hingegen betonte Forsths Legendenstatus und empfahl auch den Nachfolger Morgart<ref name=taste-of-black/>. Der Nachfolger Helvetic War befasst sich mit den Kriegen als Teil der Geschichte der Schweiz; Turov vom Vönger Musikmagazin verglich den Stil mit dem der deutschen Band Eminenz zu Zeiten ihres dritten Albums Anti-Genesis (On the 8th Day I Destroy Godcreation).<ref>voenger.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Forsth # Helvetic War – Review (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Diskografie

  • 1996: Winterfrost (Album, Mos)
  • 1997: Helvetic War (Album, Last Episode)
  • 1997: Helvetic Hymns from Winterfrost (VHS, MOS Records)<ref>discogs.com Abgerufen am 8. Juni 2012</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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