Oryzalin
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| Strukturformel von Oryzalin | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Oryzalin | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C12H18N4O6S | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
helloranger Feststoff<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 346,36 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
141–142 °C<ref name="EPA" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
265 °C bei 760 mmHg<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Dampfdruck |
< 1,3·10−3 mPa (25 °C)<ref name="Roberts2" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Oryzalin ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Dinitroaniline.
Gewinnung und Darstellung
Oryzalin kann aus Dipropylamin gewonnen werden.<ref name="basf">BASF: Dipropylamine</ref> Die komplette Synthese beginnt bei Benzol, das in einer mehrstufigen Reaktion mit Chlor, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphoroxychlorid, Ammoniak und Dipropylamin zur Reaktion gebracht wird.<ref name="Unger"></ref>
Eigenschaften
Oryzalin ist ein helloranger, geruchloser Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="Sigma" /><ref name="hsdb">Eintrag zu Oryzalin in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Verwendung
Oryzalin wird seit der Erstzulassung 1974 in den USA als Herbizid im Beeren- und Weinbau verwendet. Es ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der 2,6-Dinitroanilin-Herbizide und hemmt unter anderem die Zellteilung.<ref name="EPA">EPA: Oryzalin (PDF; 996 kB)</ref><ref name="Roberts2"></ref>
Zulassung
Oryzalin war zwischen 2011 und 2021 in den Staaten der Europäischen Union ein zugelassener Wirkstoff.<ref>Richtlinie 2011/27/EU der Kommission vom 4. März 2011 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zwecks Aufnahme des Wirkstoffs Oryzalin und zur Änderung der Entscheidung 2008/934/EG der KommissionVorlage:Abrufdatum In: Amtsblatt der Europäischen Union. L 60, 5. März 2011, S. 12–16.</ref> In Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff mehr im Handel.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Sicherheitshinweise
Oryzalin ist nicht giftig. Bei Studien mit Ratten wurde jedoch eine Erhöhung der Häufigkeit von Mammatumoren bei weiblichen Tieren und Haut- und Schilddrüsentumoren bei beiden Geschlechtern gefunden.<ref name="EPA" />
Weblinks
- EXTOXNET: Oryzalin
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Sensibilisierender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Polynitrobenzol
- Benzolsulfonamid
- N-Alkylaminobenzol
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Herbizid
- Nitroanilin