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MC Hammer

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MC Hammer (2008)

MC Hammer, bürgerlich Stanley Kirk Burrell, (* 30. März 1962 in Oakland, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Rapper. Sein Künstlername wechselte von MC Hammer zu Hammer und wieder zurück.<ref> MC Hammer – laut.de – Band. Abgerufen am 17. Mai 2022.</ref>

Leben

MC Hammer wurde in den frühen 1990er Jahren unter anderem dadurch bekannt, dass er das im Hip-Hop eher seltene Bild eines anständigen, christlichen und unspektakulären Bürgers verkörperte. Man warf ihm vor, von der Musikindustrie gezielt als unanstößige Version eines Rappers aufgebaut worden zu sein. Musikalisch wurde er dafür kritisiert, sehr flache und eingängige „Tracks“ zu produzieren, die zudem entscheidend von den gesampelten Hooklines anderer Musiker abhingen. Zu seinen Markenzeichen gehörten seine Hammer Pants und sein Tanzstil. Hammers größter Hit U Can’t Touch This, der im Januar 1990 veröffentlicht wurde, enthielt ein Melodie-Sample aus Rick James„Super Freak“<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MC Hammer At Six Flags.] In: Events. Eye On Annapolis, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und ähnelte in einigen Passagen Falcos Der Kommissar.<ref>Henrik Lerc: MC Hammer: Niemand war so cool wie er, Stuttgarter Zeitung, 29. März 2012. Abgerufen am 29. April 2014.</ref>

Burrell begann seine Arbeit beim Baseball-Team der Oakland Athletics, wo er auch seinen Spitznamen erhielt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MC Hammer Named After Baseball Legend.] In: Hip-Hop Media Training. New.music.yahoo.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er hatte den Plan, professioneller Baseball-Spieler zu werden, den er jedoch wieder aufgeben musste. Nach einigen Jahren bei der US Navy veröffentlichte er 1987 seine erste Platte Feel My Power, die ein Club-Erfolg war. Nach einem Vertrag beim Majorlabel Capitol Records veröffentlichte die Firma das Album erneut, mit vier zusätzlichen Songs und unter dem Namen Let's Get It Started und verkaufte davon mehr als drei Millionen Stück.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Radio: MC Hammer, Sean Sherk, Dave "Pee Wee" Herman.] MMAjunkie.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das nächste im Februar 1990 veröffentlichte Album Please Hammer, Don’t Hurt ’Em brachte ihm zehnfaches Platin und auch den internationalen Durchbruch ein. Auf der Platte befanden sich U Can’t Touch This, Have You Seen Her (Coverversion der Chi-Lites) und Pray, das ein Sample des Prince-Klassikers When Doves Cry enthält. Das Album wurde als erstes Rap-Album in der Geschichte für den Verkauf von über zehn Millionen Tonträgern von der RIAA mit Diamant ausgezeichnet. Noch mehr als mit der LP verdiente er allerdings mit Merchandise: Es erschienen MC-Hammer-Puppen, Brotbehälter, Kleider und zahlreiche weitere Produkte, die sich vor allem an Kinder richteten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hammertime - Meet the Family - A&E TV.] Aetv.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zugleich wuchs aber die Kritik. Unter anderem Ice Cube und 3rd Bass machten sich in ihren Videos über ihn lustig. Sein Ruhm begann rasch abzunehmen. Too Legit to Quit (November 1991) war zwar noch erfolgreich in den Charts und enthielt einen Hit, kam aber nicht mehr an den Erfolg von Please Hammer Don’t Hurt ’Em heran.

Die nächsten Alben The Funky Headhunter und Inside Out waren Flops. Ein Vertrag beim renommierten Death-Row-Records-Label führte zwar zu gemeinsamen Aufnahmen mit Tupac Shakur, diese wurden aber nie offiziell veröffentlicht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig M C Hammer at Harrah's Lake Tahoe - and more Reno/tahoe Shows and Events.] Harrahslaketahoe.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 1993 steuerte er mit seinem Song Addams Family Groove das Opening Theme zu Die Addams Family in verrückter Tradition bei.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig B-Sides: Groovin’ with the Addams Family.] DreadCentral.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Dezember 1997 war Hammer insolvent und musste seinen Privatbankrott erklären. Sein Anwesen wurde verkauft.<ref name="sfgate1997">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Articles.sfgate.com, 21. August 1997. Abgerufen am 10. Mai 2011 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Daraufhin wurde Burrell gläubig. Er begann wieder, Texte und Songs zu schreiben, und schrieb nun christliche Rap-Musik.<ref name="thefreelibrary1">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bankrupt M.C. Hammer Puts Home On The Market. - Free Online Library.] Thefreelibrary.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Jahre 2006 erschienen neue, von Hitmacher Scott Storch produzierte Songs, die musikalisch an die damalige Zeit angepasst waren, aber nicht sonderlich bekannt wurden. Zudem betätigte sich MC Hammer im IT-Bereich: Im Herbst 2011 stellte er auf der Web 2.0 Summit in San Francisco eine Suchmaschine mit dem Namen Wiredoo vor, die durch kontextbezogene Funktionen dem Marktführer Google Marktanteile abnehmen sollte.<ref>Neue Suchmaschine von MC Hammer, abgerufen am 21. Oktober 2011</ref>

Zurzeit arbeitet Burrell als Prediger und Moderator im US-amerikanischen Fernsehen.

Filme und Serien

Im Jahre 1991 brachte das Filmstudio DiC Entertainment die Zeichentrickserie Hammerman heraus, in der Burrell die Hauptrolle spielte. In dieser Serie konnte er sich mittels magischer Tanzschuhe in den namensgebenden Superhelden Hammerman verwandeln, der mittels Rapmusik Verbrecher und Schurken bekämpfte.<ref name="imdb">Vorlage:IMDb/1</ref> Die Serie hatte Kinder und Jugendliche als Zielgruppe und sollte durch ihre Geschichten moralische Werte vermitteln. Am Ende einer jeden Folge war daher auch immer der „echte“ Stanley Burrell zu sehen, der noch einmal den moralischen Kerngedanken der Folge auf den Punkt brachte. 1995 spielte Hammer die Rolle eines Drogenbosses in dem US-Actionthriller One Tough Bastard.<ref name="dailyprincetonian">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig New movie displays original view of Asian American films.] The Daily Princetonian, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MC Hammer: Biography.] fandango.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Mai 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="filmstew">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig • Perseverance Leads to Better Luck Tomorrow.] Filmstew.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. März 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Parodien

In der zeitgenössischen Fernsehshow In Living Color wurde MC Hammer einst wegen seiner auffallend ausladenden Hosen, die er in dem Musikvideo zu dem Track U Can’t Touch This zur Schau stellt, veralbert. Im heutigen humoristischen Sprachgebrauch werden derartige Beinkleider auch gerne als „Hammer pants“ geschmäht. Die entsprechenden Redewendungen und Gags begegnen dem englischsprachigen Fan auch in zahlreichen populären US-amerikanischen Fernsehserien (u. a. Immer wieder Jim, Die Simpsons).

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Weblinks

Commons: MC Hammer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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