Zum Inhalt springen

Underslung-Bauart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Oktober 2025 um 02:27 Uhr durch imported>Graph Pixel (Tippfehler korrigiert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Leafs1.jpg
Hier hängt die Blattfeder unter der Achse und der Rahmen ist oberhalb der Achse gekröpft
Datei:1913-american-underslung.jpg
Bei den Fahrzeugen von „American Underslung“ liegen die Federn oberhalb der Achsen, der Rahmen verläuft unterhalb der Achsen und ist an den Befestigungspunkten der Blattfedern nach oben gebogen.
Datei:Transversely-mounted friction disk shock absorber (Autocar Handbook, 13th ed, 1935).jpg
Underslung-Rahmen und Feder unter der Hinterachse, die Feder sitzt zwischen dem nach unten gekröpften Rahmen und dem Rad

Der englische Begriff Underslung bedeutet Unterbau-, hängend. Underslung-Teile sind unter einem anderen Bauteil montiert, zum Beispiel in der Fahrzeugtechnik bei der Beschreibung von Fahrwerken.

Underslung-Blattfedern hängen unterhalb der Achse und der Achskörper ist auf ihrer Oberseite befestigt. Bei den typisch in der Mitte des Steges der C-Profile des Rahmens angeordneten Befestigungspunkten der Federn sitzt der Aufbau tiefer, und der Fahrzeugschwerpunkt liegt dadurch niedriger<ref name="DVD" />.

Bei Underslung-Rahmen verlaufen die Längsträger unter den Achsen. Dabei verringert sich aber die Bodenfreiheit, zusätzlich noch beim Einfedern. Bei Kutschen und frühen Personenkraftwagen saßen die Achskörper unterhalb der Blattfedern und der Rahmen über den Federn. Wegen der geringen Geschwindigkeiten störte der hohe Schwerpunkt weniger, dafür eigneten sich die Wagen gut zum Befahren schlammiger Wege und Furten.

Der Name „Underslung“ wurde von der US-amerikanischen American Motors Company in Indianapolis für das Automobilmodell American Underslung benutzt, das in den Modelljahren 1905 bis 1914 hergestellt und bei dem der Rahmen vorne und hinten unter der Achse verlief. Um eine angemessene Bodenfreiheit zu erreichen, waren die Räder relativ groß.<ref name="DVD" /> Außerdem verwendete Stabilia bereits 1907 oder 1908 Underslung-Rahmen.<ref name="DVD" />

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="DVD"></ref> </references>