Zum Inhalt springen

Harold Edwin Umbarger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2023 um 19:49 Uhr durch imported>Drahreg01 (Referenzierung aktualisiert; GND-Check.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Harold Edwin Umbarger (* 17. Juli 1921 in Shelby, Ohio; † 15. November 1999 in Carmel, Indiana<ref>Mansfield News Journal, 17. November 1999, zitiert nach Obituaries & Death Notices: U bei ancestry.com; abgerufen am 21. Mai 2022</ref>) war ein US-amerikanischer Biochemiker.

Umbarger galt als führend auf dem Gebiet der Biosynthese von Aminosäuren bei Bakterien. Bekannt wurde er vor allem durch seine Entdeckung der Feedback-Hemmung (negative Rückkopplung) in der Enzymologie.

Umbarger erwarb 1943 an der Ohio University in Athens einen Bachelor und 1944 ebendort einen Master. 1950 erwarb er an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, mit der Arbeit Studies on the Interactions Involved in the Biosynthetic Mechanisms of Isoleucine and Valine in Escherichia Coli<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> einen Ph.D. in Bakteriologie und Immunologie. Seine Studien wurden 1944 bis 1946 vom Militärdienst auf der USS Rescue unterbrochen. Umbarger blieb als Postdoktorand zunächst an der Harvard University, wo er auch Assistant Professor wurde. 1960 wechselte er an das Cold Spring Harbor Laboratory in Cold Spring Harbor, New York, bevor er 1964 eine Professur an der Purdue University in West Lafayette, Indiana, erhielt.

Nach dem Tod seiner ersten Frau 1993, mit der er drei Töchter hatte, heiratete Umbarger 1995 erneut.

Auszeichnungen (Auswahl)

An der Purdue University gibt es den H. Edwin Umbarger Distinguished Professor of Genetics (Stiftungsprofessur), aktueller Inhaber (Stand 2022) ist Stanton B. Galvin, dessen Vorgänger war Jeffrey Bennetzen.

Literatur

  • Nicole Kresge, Robert D. Simoni, Robert L. Hill: H. Edwin Umbarger’s Contributions to the Discovery of Feedback Inhibition. In: The Journal of Biological Chemistry Vol. 280, No. 52, 30. Dezember 2005, S. e49 (PDF, 34 kB)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein