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Medication

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Medication
Allgemeine Informationen
Herkunft Los Angeles, Kalifornien
Genre(s) Alternative Rock, Grunge, Nu Metal
Aktive Jahre
Gründung 1999
Auflösung 2003
Website
Letzte Besetzung
Gesang
Whitfield Crane
Gitarre
Logan Mader
Gitarre
Blunt
E-Bass
Kyle Sanders
Schlagzeug
Chris Hamilton
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Robert Trujillo
Schlagzeug
Roy Mayorga
Schlagzeug
Josh Freese
Schlagzeug
Shannon Larkin
Schlagzeug
Jason Loree

Medication war eine anfangs noch unter dem Namen Pale Demons ab 1999 aktive US-amerikanische Alternative-Band aus Los Angeles, Kalifornien. Die allesamt aus anderen Bands und Projekten wie beispielsweise Life of Agony, Machine Head, Soulfly oder Ugly Kid Joe bekannten Mitglieder veröffentlichten unter dem Namen Medication eine EP und ein Album, bevor die sich ständig in Bewegung befindliche Musikerkonstellation 2003 ihre endgültige Auflösung bekannt gab.

Bandgeschichte

Logan Mader gründete 1999, vorerst noch unter dem Namen Pale Demons, eine neue Band, nachdem er bei Machine Head gehen musste und sich auch sein Gastspiel bei Soulfly als nur von kurzer Dauer erwiesen hatte. Zur Urbesetzung der Band gehörten neben Mader der zuvor bei Suicidal Tendencies spielende Bassist Robert Trujillo und der Mader von seiner Zeit bei Soulfly bekannte Schlagzeuger Roy Mayorga<ref name="laut.de">laut.de: „Biografie - Medication“, 2007</ref>. Mit Sänger Whitfield Crane, der Anfang der 1990er große Erfolge mit Ugly Kid Joe feiern konnte und direkt zuvor zwei Jahre lang Life-of-Agony-Frontmann gewesen war, verband Mader eine Freundschaft seit deren ersten Zusammentreffen beim Ozzfest im Jahr 1998<ref name="allmusic">allmusic: Medication biography by Alex Henderson</ref><ref name="myspace">myspace: Medication</ref>.

Mitte des Jahres 2000 erfolgte die Umbenennung in Medication<ref name="MMpale"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MusicMight: Pale Demons, 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. November 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicmight.com</ref>, Trujillo wechselte zu Ozzy Osbourne und wurde 2001 durch Kyle Sanders (vormals bei Skrew) ersetzt, als zweiter Gitarrist stieg zudem Blunt von Adayinthelife ein. Auch Mayorga verließ Medication vorübergehend Richtung Ozzy Osbourne, kehrte aber nach weniger als einem Monat zurück.<ref name="laut.de" /> Medication spielten ihr erstes Konzert unter neuem Namen im Whisky a Go Go in Los Angeles.<ref name="myspace" />

Datei:Whit 2002 medication.jpg
Whitfield Crane bei einem Auftritt mit Medication 2002

Medication erhielten Anfang 2002 nach verschiedenen Demoaufnahmen als erste US-Band einen Plattenvertrag bei Locomotive Music.<ref name="allmusic" /> Über dieses Label erschien kurz darauf eine selbstbetitelte Debüt-EP. Noch im Sommer des gleichen Jahres folgte das Album Prince Valium, auf welchem Josh Freese (u. a. A Perfect Circle, Vandals) am Schlagzeug zu hören war, nachdem Mayorga die Band verlassen hatte, um wieder zu Soulfly zurückzukehren.<ref name="laut.de" />

Shannon Larkin von Godsmack spielte für kurze Zeit das Schlagzeug bei Medication, bevor zeitweise Jason Loree den vakanten Schlagzeugposten bei den folgenden US-Konzerten mit American Head Charge und Coal Chamber übernahm<ref name="MMmed"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MusicMight: Medication, 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Juni 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicmight.com</ref>, etwas später trat Chris Hamilton (Crowbar, Downset) Medication fest bei und spielte auch die Konzerte während der ersten Tour der Band durch Europa.<ref name="laut.de" />

Medication löste sich schlussendlich nach schwachen Verkaufszahlen von Prince Valium, dem Verlust ihres Plattenvertrags mit Locomotive Music in ihrem Heimatland<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/legacy.roadrunnerrecords.comblabbermouth.net: „MEDICATION Plan European Tour, Lose U.S. Label Support“, 1. Dezember 2002 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> und folgend einer kurzfristig abgesagten zweiten Europatournee mit Before the Dawn<ref name="laut.de" /><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/legacy.roadrunnerrecords.comblabbermouth.net: „MEDICATION's BLUNT Speaks Out On Tour Cancellation, Future Plans“, 7. Februar 2003 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> im Februar 2003 auf<ref name="MMpale" /><ref name="myspace" />.

Stil und Rezeption

Der aus einem „Haufen gestandener 90er-Jahre-Metaller“<ref name="rensen">Michael Rensen auf amazon.de: „Rezension zu Prince Valium“ auf amazon.de</ref> bestehenden Supergroup eilte aufgrund der Prominenz ihrer Mitglieder ein Ruf voraus, den sie nach Ansicht vieler Kritiker kaum zu erfüllen imstande waren.<ref name="allmusicPV">Jason D. Taylor auf allmusic.com: Review zu Prince Valium</ref> Anderswo sprach man gar von gescheiterten und „gestrandeten Musikerexistenzen“, die sich zu einer Art Selbsthilfetruppe zusammengefunden hätten.<ref>visions.de: Plattenrezension zu Medication EP</ref><ref name="plattentests">Peter Schiffmann auf plattentests.de: „Medication - Prince Valium“, 2002</ref><ref>metal.de: „Rezension zu Prince Valium</ref><ref name="visionsPV">visions.de: „Medication - Prince Valium“</ref>

Positive Stimmen hingegen lobten mit Crane und Mader die treibenden Kräfte hinter Medication, denn diese hätten eindrucksvoll bewiesen, „dass sie in der Vergangenheit oft zu Unrecht kritisiert wurden. Gitarrist Mader ist keineswegs der ideenlose Mietmusiker, als den ihn Machine Head nach seinem Ausstieg bezeichneten, und Crane verfügt über eine der ausdrucksstärksten Stimmen der Rockszene, hat deutlich mehr auf dem Kasten als schmierige Ugly-Kid-Joe-Nummern.“<ref name="rensen" />

Musikalisch wurde der „Alternative Rock der gehobenen Mittelklasse“<ref name="plattentests" /> als „Mix aus Grunge à la Stone Temple Pilots und dezentem Nu-Rock“ bzw. Nu Metal verortet.<ref name="rensen" /><ref name="laut">Michael Edele auf laut.de: Rezension zu Medication, 2002</ref> Medication spielten konventionelle, weitgehend experimentierfreie und dennoch ergreifend eingängige Nummern mit hohem Ohrwurmfaktor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sandra Brosi auf intro.de: „Medication - Prince Valium“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. November 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intro.de</ref><ref>Alex Ehringer auf metal-observer.com: „Medication - Prince Valium“, November 2002</ref> Insgesamt erreichten Medication aber nur selten die Tiefe und Intensität ihrer Vorbilder und der ihrer eigenen Vorgängerbands.<ref name="visionsPV" />

Diskografie

Alben und EPs

  • Medication EP (8. April 2002)
  • Prince Valium (24. Juni 2002)

Singles

  • Inside (10. Mai 2002)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />