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Welterbe in Polen

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Datei:Flag of Poland.svg

Zum Welterbe in Polen gehören (Stand 2025) 17 UNESCO-Welterbestätten, darunter 15 Stätten des Weltkulturerbes und zwei Stätten des Weltnaturerbes. Vier dieser Stätten sind grenzüberschreitend oder transnational. Polen hat die Welterbekonvention 1976 ratifiziert, die ersten zwei Welterbestätten wurden 1978 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2021 eingetragen.<ref name="state" />

Welterbestätten

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Polen in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (G) – auf der Liste des gefährdeten Welterbes).

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Historisches Zentrum von Krakau
(Lage{{#coordinates:50.061676|19.937506
name=Historisches Zentrum von Krakau|region=PL|type=landmark}}) 1978 K 29 Das historische Zentrum von Krakau ist eines der wichtigsten alten Stadtzentren im heutigen Polen. Es war das Zentrum des politischen Lebens in Polen seit 1038, bis König Sigismund III. Wasa seinen Hof im Jahre 1596 nach Warschau verlegte. Zum Welterbe gehören die Burg Wawel und das jüdische Viertel Kazimierz.
Königliche Salzbergwerke Wieliczka und Bochnia 1978, 2013 K 32 Die Salzbergwerke von Wieliczka (Lage
 {{#coordinates:49,983458|20,053779|
dim= globe= name=Salzbergwerk in Wieliczka region=PL type=landmark
  }}) und Bochnia (seit 2013) (Lage
 {{#coordinates:49,969094|20,417543|
dim= globe= name=Salzbergwerk in Bochnia region=PL type=landmark
  }}) sowie das Salzgrafenschloss (Lage
 {{#coordinates:49,983861|20,05965|
dim= globe= name=Salzgrafenschloss region=PL type=landmark
  }}) befinden sich im Großraum Krakau. Die Salinen stellten seit dem 13. Jahrhundert bis 2007 Kochsalz her, damals bekannt als eines der weltweit ältesten in Betrieb befindlichen Salzbergwerke. Für einen Großteil der Zeit war es ein Teil des Unternehmens »Zupy Krakowskie«. Es wird angenommen, dass es das weltweit 14.-älteste Unternehmen ist.
Auschwitz-Birkenau – Deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager (1940–1945) 1979 K 31 Auschwitz war ein Netzwerk von Nazi-Konzentrations- und Vernichtungslagern, errichtet im vom Dritten Reich während des II. Weltkrieges besetzten Polen. Es war das größte der deutschen Konzentrationslager, bestehend aus Auschwitz I (Stammlager oder Basislager Lage
 {{#coordinates:50,026728|19,203453|
dim= globe= name=KZ Auschwitz region=PL type=landmark
  }}), Auschwitz II-Birkenau (das Vernichtungslager Lage
 {{#coordinates:50,034574|19,180241|
dim= globe= name=KZ Birkenau region=PL type=landmark
  }}), Auschwitz III-Monowitz, das auch als Buna-Monowitz (ein Arbeitslager) bekannt ist und 45 Außenlagern.
Waldgebiet Bialowieza
(Lage{{#coordinates:52.757384|23.876343
name=Waldgebiet Bialowieza|region=PL|type=forest}}) 1979, 1992, 2014 N 33 Der Urwald von Białowieża ist ein uraltes Waldgebiet an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Der Urwald liegt 70 km (43 Meilen) nördlich von Brest (Belarus) und 62 km (39 Meilen) südöstlich von Białystok (Polen). Es ist eines der letzten und größten noch verbliebenen Teile des riesigen Urwalds, der einst in der gesamten Europäischen Tiefebene verbreitet war. Das erste aufgezeichnete Gesetz über den Schutz des Waldes geht bis 1538 zurück. Es ging um das Dokument von König Sigismund I. dem Alten, welcher für die Wilderei an Wisenten die Todesstrafe eingeführt hat. Das Welterbegebiet erstreckt sich über die Grenzen des Nationalparks.
Altstadt von Warschau
(Lage{{#coordinates:52.247752|21.014833
name=Altstadt von Warschau|region=PL|type=landmark}}) 1980 K 30 Die Altstadt von Warschau wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Ursprünglich von einem Erdwall umgeben, wurde sie noch vor 1339 mit einer Stadtmauer aus Ziegeln befestigt. Die Stadt wuchs ursprünglich rund um das Schloss der Herzöge von Masowien, die später das Königshaus wurden. Der Marktplatz (Rynek Starego Miasta) wurde irgendwann im späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert angelegt, entlang der Hauptstraße, die das Schloss mit der Neustadt im Norden verbindet.
Altstadt von Zamość
(Lage{{#coordinates:50.717156|23.252608
name=Altstadt von Zamość|region=PL|type=landmark}}) 1992 K 564 Jan Zamoyski beauftragte die italienischen Architekten Bernardo Morando, die Stadt, die auf dem anthropomorphen Konzept basieren würde, zu entwerfen. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der Altstadt sind seit ihrer Gründung gut erhalten. Sie umfassen die regelmäßigen großen Marktplatzflächen von 100 × 100 Metern mit dem herrlichen Rathaus und den sogenannten armenischen Häusern, sowie die Fragmente der ursprünglichen Festung und Festungen, darunter auch aus der Zeit der russischen Besatzung im 19. Jahrhundert.
Deutschordensschloss Malbork (Marienburg)
(Lage{{#coordinates:54.039950|19.028353
name=Deutschordensschloss Malbork (Marienburg)|region=PL|type=landmark}}) 1992 K 847 Die Marienburg wurde in Preußen durch den Deutschen Orden – ein deutscher römisch-katholischer Orden der Kreuzritter – erbaut, in der Form einer Ordensburg. Der Orden nannte es Marienburg. Die Stadt, die um sie herum wuchs, hieß und heißt ebenfalls Marienburg. Das Schloss ist ein klassisches Beispiel für eine mittelalterliche Festung. Bei seiner Fertigstellung im Jahre 1406 war das Schloss die weltweit größte Burg der Backsteingotik. Heute ist es der größte Backsteinbau in Europa.
Altstadt von Toruń (Thorn)
(Lage{{#coordinates:53.010031|18.604761
name=Altstadt von Toruń (Thorn)|region=PL|type=landmark}}) 1997 K 835 Toruń/Thorn hat viele Denkmäler der Architektur zu Beginn des Mittelalters, darunter 200 militärische Strukturen. Die Stadt ist dafür berühmt, dass sie eine mittelalterliche Raumaufteilung besitzt. Viele gotische Gebäude sind aus Backstein gebaut. Darunter befinden sich monumentale Kirchen, das Rathaus und viele Bürgerhäuser, welche fast vollständig erhalten sind. Aufgrund von häufigen Überschwemmungen wurde die Stadt im Jahre 1236 an den heutigen Standort der Altstadt verlegt. Im Jahre 1264 wurde die nahe gelegene Neustadt gegründet. Im Jahr 1280 trat die Stadt (oder wie es damals war, beide Städte) der merkantilen Hanse bei und wurde somit zu einem wichtigen mittelalterlichen Handelszentrum.
Kalvarienberg Zebrzydowska
(Lage{{#coordinates:49.860430|19.671736
name=Kalvarienberg Zebrzydowska|region=PL|type=landmark}}) 1999 K 905 Die Stadt ist nach dem religiösen Komplex (Kalvarienberg), durch den Gouverneur von Krakau Mikołaj Zebrzydowski gegründet, vom 1. Dezember 1602 benannt. Der Komplex ist als Kalwaria-Zebrzydowska-Park bekannt. Die Stadt Zebrzydów wurde 1617 gegründet, um die wachsende Zahl der Pilger zu beherbergen, die den religiösen Komplex besuchen.


Friedenskirchen in Jawor (Jauer) und Świdnica (Schweidnitz) 2001 K 1054 Die Friedenskirchen in Jawor (Lage
 {{#coordinates:51,053906|16,188973|
dim= globe= name=Jawor region=PL type=landmark
  }}) und Świdnica (Lage
 {{#coordinates:50,846499|16,491585|
dim= globe= name=Świdnica region=PL type=landmark
  }}) in Schlesien wurden nach dem Westfälischen Frieden von 1648 benannt, welcher den Lutheranern erlaubte, in dem römisch-katholischen Teil Schlesiens drei evangelische Kirchen aus Holz, Lehm und Stroh zu erbauen. Die Kirchen wurden ohne Zuhilfenahme von Steinen oder Nägeln außerhalb der Stadtmauern gebaut und besitzen weder Kirchtürme noch Kirchenglocken. Die Bauzeit war auf ein Jahr beschränkt. Trotz dieser schweren Einschränkungen der Bauweise entstanden imponierende Bauwerke.


Holzkirchen im Süden von Kleinpolen 2003 K 1053 Der Holzkirchen-Stil der Region im späten Mittelalter, der aus dem späten 16. Jahrhundert stammt, begann mit gotischen Ornamenten und polychromen Details. Da es jedoch Holzbaukonstruktionen waren, waren die Struktur, die allgemeine Form und das Gefühl völlig verschieden von der gotischen Architektur der polnischen Gotik (in Stein oder Backstein).

Zu den sechs auf der Liste genannten Kirchen gehören: Die Pfarrkirche des Erzengels Michael in Binarowa (Lage)

 {{#coordinates:49,7573|21,22747|
dim= globe= name=Binarowo region=PL type=landmark
  }}, die Allerheiligen-Pfarrkirche in Blizne (Lage)
 {{#coordinates:49,75209|21,97869|
dim= globe= name=Blizne region=PL type=landmark
  }}, die Pfarrkirche des Erzengels Michael in Dębno (Lage)
 {{#coordinates:49,46648|20,21202|
dim= globe= name=Dębno region=PL type=landmark
  }}, die Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Haczów (Lage)
 {{#coordinates:49,67035|21,88996|
dim= globe= name=Haczów region=PL type=landmark
  }}, die Friedhofskirche St. Leonhard in Lipnica Murowana (Lage)
 {{#coordinates:49,86045|20,5304|
dim= globe= name=Lipnica Murowana region=PL type=landmark
  }} und die Filialkirche St. Philippus und Jakobus in Sękowa (Lage)
 {{#coordinates:49,63063|21,18608|
dim= globe= name=Sękowa region=PL type=landmark
  }}.


Park Muzakowski (Muskauer Park)
(Lage{{#coordinates:51.555052|14.721450
name=Park Muzakowski (Muskauer Park)|region=PL|type=forest}}) 2004 K
PolenDatei:Flag of Poland.svg
DeutschlandDeutschland
1127 Der Muskauer Park ist der größte und einer der bekanntesten englischen Gärten von Deutschland und Polen. In der historischen Oberlausitz bedeckt der Park in Polen eine Fläche von 3,5 Quadratkilometern (1,35 Quadratmeilen) und 2,1 km² (0,81 mile²/sq mile) in Deutschland. Die UNESCO hat den Park in die Liste des Weltkulturerbes als exemplarisches Beispiel für grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland hinzugefügt. Kulturerbe zusammen mit DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland.


Jahrhunderthalle in Breslau
(Lage{{#coordinates:51.106941|17.077267
name=Jahrhunderthalle in Breslau|region=PL|type=landmark}}) 2006 K 1165 Die Jahrhunderthalle (ehemals Volkshalle), ist ein historisches Gebäude in Breslau. Es wurde nach den Plänen des Architekten Max Berg zwischen 1911 und 1913 errichtet, als die Stadt Teil des Deutschen Reiches war. Vorbild für die Kuppel war die Frankfurter Festhalle. Als eines der ersten Wahrzeichen von Stahlbeton-Architektur wurde es als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet.


Holzkirchen der Karpatenregion in Polen und der Ukraine 2013 K
PolenDatei:Flag of Poland.svg
UkraineUkraine
1424 Die Holzkirchen in den nördlichen Karpaten wurden zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert erbaut. Es handelt sich um griechisch-orthodoxe oder ost-katholische Kirchengebäude, die größtenteils von der dort ansässigen ukrainischen Bevölkerung genutzt wurden. Zu den acht Kirchen in Polen gehören die Kirche Sankt Paraskewa in Radruż (Lage)
 {{#coordinates:50,17665|23,40154|
dim= globe= name=Radruż region=PL type=landmark
  }}, die Kirche zur Geburt der heiligen Jungfrau Maria in Chotyniec (Lage)
 {{#coordinates:49,95297|23,00251|
dim= globe= name=Chotyniec region=PL type=landmark
  }}, die Kirche des Erzengels Michael in Smolnik (Lage)
 {{#coordinates:49,20963|22,68774|
dim= globe= name=Smolnik region=PL type=landmark
  }}, die Kirche des Erzengels Michael in Turzańsk (Lage)
 {{#coordinates:49,36918|22,1289|
dim= globe= name=Turzańsk region=PL type=landmark
  }}, die Jakobuskirche in Powroźnik (Lage)
 {{#coordinates:49,36955|20,95033|
dim= globe= name=Powroźnik region=PL type=landmark
  }}, die Kirche zur Fürsorge der Jungfrau Maria in Owczary (Lage)
 {{#coordinates:49,58857|21,1915|
dim= globe= name=Owczary region=PL type=landmark
  }}, die Kirche Sankt Parasekewa in Kwiatoń (Lage)
 {{#coordinates:49,50087|21,17369|
dim= globe= name=Kwiatoń region=PL type=landmark
  }} und die Kirche des Erzengels Michael in Brunary (Lage)
 {{#coordinates:49,53405|21,03259|
dim= globe= name=Brunary region=PL type=landmark
  }}.
Blei-Silber-Zink-Mine von Tarnowskie Góry und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem
(Lage{{#coordinates:50.4259|18.8498
name=Blei-Silber-Zink-Mine von Tarnowskie Góry und ihr unterirdisches Wassermanagementsystem|region=PL|type=landmark}}) 2017 K 1539 Tarnowskie Góry war ein wichtiger Standort des Silber-, Blei- und Zinkabbaus. Die Wasserhaltung aus dem 15. bis 16. Jahrhundert hat eine Länge von insgesamt 200 km.
Montanregion der prähistorischen Gewinnung von gebändertem Feuerstein
(Lage{{#coordinates:50.4259|18.8498
name=Montanregion der prähistorischen Gewinnung von gebändertem Feuerstein|region=PL|type=landmark}}) 2019 K 1599 Die Welterbestätte besteht aus vier Minenstätten aus dem Neolithikum bzw. der Bronzezeit, in denen gestreifter Feuerstein abgebaut und verarbeitet wurde. Hauptsächlich diente der Feuerstein als Klinge von Äxten. In situ erhalten sind Reste von Werkstätten, Schächten und Gruben. Somit liefert diese Stätte ein umfassendes Verständnis über das damalige Leben und die Wichtigkeit des Feuersteins für die frühe menschliche Entwicklung.
Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas
(Lage{{#coordinates:49.099617|22.650118
name=Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas|region=PL|type=forest}}) 2021 N
Europaische UnionEU, Europäische Union
1133 Erweiterung der Welterbestätte Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas um vier Schutzgebiete im Bieszczady-Nationalpark:

Grenzkamm zur Slowakei und Górna Solinka Tal, Połonina Wetlińska und Smerek, Flusstal des Terebowiec, Flusstal der Wołosatka. Polen hatte die Erweiterung 2017 vor der Sitzung des Welterbekomitees wieder zurückgezogen.<ref>Nominations to the World Heritage List. (PDF) World Heritage Committee, S. 3, abgerufen am 20. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Tentativliste

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind.

Aktuelle Welterbekandidaten

Derzeit (2025) sind neun Stätten in der Tentativliste von Polen eingetragen. Die letzte Eintragung erfolgte im August 2025.<ref name="tentative" /> Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Gdańsk – Stadt der Erinnerung und der Freiheit
(Lage{{#coordinates:54.349809|18.653164
name=Gdańsk - Stadt der Erinnerung und der Freiheit|region=PL|type=landmark}}) 2005 K 530 Neben der hanseatischen Altstadt sind die Danziger Werft und die Westerplatte nominiert. Ein vorheriger Antrag wurde 1998 von der ICOMOS abgelehnt, ein weiterer Versuch wurde 2007 vorerst von Polen zurückgezogen. Der Vorschlag von 2021, lediglich die Danziger Werft einzutragen, wurde ebenfalls von der ICOMOS abgelehnt.
Der Augustów-Kanal (Kanał Augustowski)
(Lage{{#coordinates:53.841092|22.992164
name=Der Augustów-Kanal (Kanał Augustowski)|region=PL|type=landmark}}) 2006 K 2101 Der Kanal verbindet die Memel und Biebrza unter Verwendung zahlreicher Flüsse und Seen. Der Antrag wird gemeinsam mit Belarus gestellt. Der Antrag wurde 2010 vorerst zurückgezogen, eine erneute Nominierung wird in naher Zukunft erwartet.


Schlucht des Dunajec in den Pieninen
(Lage{{#coordinates:49.403291|20.431775
name=Schlucht des Dunajec in den Pieninen|region=PL|type=forest}}) 2006 N 2102 Der slowakische Teil steht nicht explizit auf der Tentativliste.


Modernistisches Zentrum von Gdynia – Beispiel des Aufbaus einer integrierten Gemeinschaft
(Lage{{#coordinates:54.5173|18.5399
name=Modernistisches Zentrum von Gdynia - Beispiel des Aufbaus einer integrierten Gemeinschaft|region=PL|type=landmark}}) 2019 K 6431 Nach Erlangen der Unabhängigkeit 1918 plante Polen in Gdynia einen eigenen Ostseehafen. Unter den modernistischen Gebäuden sind unter anderem: ein Gericht, das Rathaus, Kirchen, ein Krankenhaus, eine Schule, ein Postamt, Hotels, der Bahnhof, Banken, Bürohäuser und die Markthalle.

Stätte war 2025 nominiert und erhielt ein "Refer" von der ICOMOS. Eine erneute Entscheidung wird 2026 erwartet.<ref>WHC Session 2026. In: www.worldheritagesite.org. WHS for World Heritage Travellers, abgerufen am 1. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Europäische Papiermühlen (aus der Ära des handgeschöpften Papiers)
(Lage{{#coordinates:50.4045|16.395485
name=Europäische Papiermühlen (aus der Ära des handgeschöpften Papiers)|region=PL-02|type=landmark}}) 2024 K 6759 Transnationaler Antrag mit Tschechien, Spanien und Deutschland. Italien hatte seinen Antrag zwischenzeitlich zurückgezogen. In Polen ist die Papiermühle in Duszniki-Zdrój Teil des Vorschlags. Der Vorschlag stand bereits seit 2019 auf der Tentativliste. Es handelt sich um eine der ältesten Papiermühlen Europas aus dem 16. Jahrhundert.

Der gemeinsame Antrag ist für 2028 nominiert.<ref>WHC Session 2028. In: www.worldheritagesite.org. WHS for World Heritage Travellers, abgerufen am 7. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Historischen Kohleminen-Komplex in Zabrze (18. bis 20. Jahrhundert) 2025 K 6878
Das Ölfeld Bobrka – das Erbe der Anfänge der Ölindustrie in der Welt 2025 K 6879
Die frühneuzeitliche Festung Srebrna Góra als perfektes Beispiel für die Transformation von Bergmassiven 2025 K 6880


Historischer Gradierwerk-Komplex in Ciechocinek 2025 K 6882

Ehemalige Welterbekandidaten

Diese Stätten standen früher auf der Tentativliste, wurden jedoch wieder zurückgezogen oder von der UNESCO abgelehnt. Stätten, die in anderen Einträgen auf der Tentativliste enthalten oder Bestandteile von Welterbestätten sind, werden hier nicht berücksichtigt.<ref name="ex-tentative" />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Jasna Góra mit dem Paulinenkloster
(Lage{{#coordinates:50.812491|19.097092
name=Jasna Góra mit dem Paulinenkloster|region=PL|type=landmark}}) 1991 K 563 Das Kloster beherbergt die schwarze Madonna. Der Antrag wurde 1991 vertagt, um den künstlerischen Wert zu überprüfen.
name=Die Region Cedynia-Chojna-Moryń|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Die Region um die Städte Cedynia, Chojna und Moryń befindet sich im Westen Polens in der Woiwodschaft Westpommern, östlich der deutschen Grenze, auf Höhe des Nationalparks Unteres Odertal.
Żuławy Wiślane – Das Delta der Weichsel
(Lage{{#coordinates:54.284400|19.136716
name=Żuławy Wiślane - Das Delta der Weichsel|region=PL|type=forest}}) 1993–1996 K/N Żuławy Wiślane bezeichnet das Gebiet um das Delta des Flusses Weichsel.
name=Das Untere Weichseltal|region=PL|type=forest}}) 1993–1996 K/N Das Tal des Unterlaufs der Weichsel
Die Region Łowicki
(Lage{{#coordinates:52.104643|19.942024
name=Die Region Łowicki|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Region in der Woiwodschaft Łódź
name=Die Region Sejny und Wigry|region=PL|type=forest}}) 1993–1996 K/N Region um die Stadt Sejny und den Wigry-See in der Woiwodschaft Podlachien im Nordosten Polens
Die Region Wieluń
(Lage{{#coordinates:51.218422|18.568953
name=Die Region Wieluń|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Region in der Woiwodschaft Łódź
Historischer Bezirk von Książ (Fürstenstein)
(Lage{{#coordinates:50.842174|16.291860
name=Historischer Bezirk von Książ (Fürstenstein)|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Fürstenstein ist ein Ortsteil der Stadt Wałbrzych (Waldenburg) mit dem Schloss Fürstenstein
Góra Świętej Anny und Umgebung
(Lage{{#coordinates:50.456007|18.169516
name=Góra Świętej Anny und Umgebung|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Region um die Stadt Sankt Annaberg (Góra Świętej Anny) in der Woiwodschaft Oppeln (Opole)
Tyniec, Bielany und Salwator
(Lage{{#coordinates:50.018978|19.802501
name=Tyniec, Bielany und Salwator|region=PL|type=landmark}}) 1993–1996 K Klöster und Kirchen in drei Stadtteilen in den westlichen Bezirken von Krakau
name=Die Region Kazimierz Dolny-Janowiec-Nałęczów|region=PL|type=forest}}) 1993–1996 K? Region um die Städte Kazimierz Dolny, Janowiec und Nałęczów im Powiat Puławski der Woiwodschaft Lublin
Holzkirchen im südlichen Kleinpolen 2000–2003 K Nur ein Teil der 2003 nominierten Holzkirchen wurde in das Welterbe aufgenommen (Ref. 1053). Abgelehnt wurden die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Lachowice (Lage)
 {{#coordinates:49,71399|19,474444|
dim= globe= name=Lachowice region=PL type=landmark
  }}, die Pfarrkirche St. Johannes in Orawka (Lage)
 {{#coordinates:49,510749|19,718201|
dim= globe= name=Orawka region=PL type=landmark
  }} und die Pfarrkirche des Erzengels Michael in Szalowa (Lage)
 {{#coordinates:49,682184|21,022165|
dim= globe= name=Szalowa region=PL type=landmark
  }}.
Kathedrale St. Johannes der Täufer
(Lage{{#coordinates:51.114578|17.041240
name=Kathedrale St. Johannes der Täufer|region=PL|type=landmark}}) 2002–2006 K Kathedralkirche auf Ostrów Tumski, der Dominsel von Breslau
Zisterzienserkloster Grüssau
(Lage{{#coordinates:50.732947|16.069311
name=Zisterzienserkloster Grüssau|region=PL|type=landmark}}) 2002–2006 K ehemalige Zisterzienserabtei im Ortsteil Krzeszów der Landgemeinde Kamienna Góra im Powiat Kamiennogórski in der Wojewodschaft Niederschlesien.
name=Tal des Prądniks im Nationalpark Ojców|region=PL|type=forest}}) 2002–2006 K/N Tal des Flusses Prądnik im Nationalpark Ojców in der Woiwodschaft Kleinpolen

Das Gebiet stand bereits 1993–1996 unter der Bezeichnung "Region Ojców-Pieskowa Skała" auf der Tentativliste

Weblinks

Commons: Welterbestätten in Polen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Polen auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch)

Einzelnachweise

<references> <ref name="state"> Polen. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 7. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="tentative"> Tentativliste von Polen. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 8. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="ex-tentative"> Former Tentative Sites of Poland. In: World Heritage Site. Abgerufen am 8. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

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