Zum Inhalt springen

Dippelsdorf (Nobitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. November 2025 um 17:34 Uhr durch imported>Wivoelke (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Dippelsdorf
Gemeinde Nobitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44)&title=Dippelsdorf 50° 57′ N, 12° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44) 50° 56′ 53″ N, 12° 29′ 35″ O
 {{#coordinates:50,9480559|12,4931364|primary
dim=10000 globe= name=Dippelsdorf region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 240 m ü. NN
Einwohner: ca. 44<ref>Ortsteil Dippelsdorf. In: Webauftritt. Gemeinde Nobitz, abgerufen im November 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Oberleupten
Postleitzahl: 04603
Vorwahl: 034494
Datei:Nobitz Ortsteile.svg
Karte
Lage von Dippelsdorf in Nobitz
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Dippelsdorf ist ein Ortsteil von Nobitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Lage

Der im Kern aus drei Vierseithöfen bestehende Weiler liegt vier Kilometer (Luftlinie) südlich vom Hauptort Nobitz und sieben Kilometer südöstlich der Kreisstadt Altenburg an der Kreisstraße 204 im Lösshügelland um Altenburg am Rande der Leipziger Tieflandsbucht. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 240 m ü. NN.<ref name="TK10-5">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. LK Altenburg, LK Greiz, Kreisfreie Stadt Gera. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 5. Erfurt 1999.</ref>

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes fand zwischen 1181 und 1214 statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 56.</ref> Dippelsdorf gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Im späten 19. Jahrhundert wurde am nördlichen Ortsrand kurzzeitig Braunkohle abgebaut, die benachbarte Braunkohlegrube Winterfeld wurde nach 1900 am Ortsrand von Garbus eröffnet. Heute leben im Ortsteil 57 Einwohner.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dippelsdorf auf der Website der Gemeinde Nobitz (Memento vom 21. Januar 2016 im Internet Archive) Abgerufen am 21. Januar 2016</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde Dippelsdorf nach Oberleupten eingemeindet. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam der Ort mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Am 1. Januar 1973 wurde Dippelsdorf nach Ehrenhain umgemeindet,<ref>Dippelsdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> mit dem das Dorf am 8. März 1994 zur Gemeinde Nobitz kam.

Weblinks

Commons: Dippelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein