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Kaliumamid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel von Kaliumamid
Allgemeines
Name Kaliumamid
Summenformel KNH2
Kurzbeschreibung

weißes bis graues Pulver mit Geruch nach Ammoniak<ref name="alkalimetals">Alkalimetals: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />MSDS (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 27 kB)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 241-275-9
ECHA-InfoCard 100.037.508
PubChem 87015
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 55,12 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,57 g·cm−3<ref name="Lax">Jean D’Ans, Ellen Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. 2007, ISBN 978-3-540-60035-0, S. 510 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Schmelzpunkt

338 °C<ref name="Lax" />

Löslichkeit

reagiert mit Wasser<ref name="alkalimetals" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumamid ist eine chemische Verbindung aus der Stoffgruppe der Metallamide.

Gewinnung und Darstellung

Kaliumamid kann durch Reaktion von Kalium mit Ammoniak gewonnen werden.<ref name='Abegg'>R. Abegg, F. Auerbach: 'Handbuch der anorganischen Chemie'. Verlag S. Hirzel, Bd. 2, 1908. S. 368. Volltext</ref>

<math>\mathrm{2\ K + 2\ NH_3 \xrightarrow{65-105^oC} 2\ KNH_2 + \ H_2 }</math>

Es wurde zuerst 1808 von Joseph Louis Gay-Lussac und Louis Jacques Thénard dargestellt.<ref name="Chronologie">Sächsische Akademie der Wissenschaften: Chronologie der Naturwissenschaften. 2002, ISBN 978-3-8171-1610-2, S. 364 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

Kaliumamid ist ein weißes bis graues hygroskopisches Pulver mit Geruch nach Ammoniak, das mit Wasser reagiert.<ref name="alkalimetals" /><ref name="Lax"/> Es besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/m (Raumgruppen-Nr. 11)Vorlage:Raumgruppe/11.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Die Kristallstrukturen der Tieftemperaturmodifikationen von Kalium- und Rubidiumamid. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 338. Jahrgang, Vorlage:Cite book/Date, S. 171–178, doi:10.1002/zaac.19653380309 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Es zersetzt sich an feuchter Luft, wobei sich Ammoniak und Kaliumhydroxid bilden.<ref name="Lax" />

Verwendung

Kaliumamid wird in der organischen Chemie (z. B. für nukleophile Substitutionen und Polymerisationen) verwendet.<ref name="buch">Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter, Andrea Wanninger: Taschenbuch der Chemie. 2007, ISBN 978-3-8171-1760-4, S. 286 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />