Zum Inhalt springen

Alaska-Lupine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. April 2024 um 19:27 Uhr durch imported>InkoBot (Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Alaska-Lupine
Datei:Reyðarfjörður, Alaska-Lupine (Lupinus nootkatensis) 6444.JPG

Alaska-Lupinen in Island

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Genisteae
Gattung: Lupinen (Lupinus)
Art: Alaska-Lupine
Wissenschaftlicher Name
Lupinus nootkatensis
Donn ex Sims

Die Alaska-Lupine (Lupinus nootkatensis) ist Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie ist im nordwestlichen Nordamerika heimisch. Sie wurde weiters in Teilen Nordeuropas eingeführt.

Beschreibung

Die Alaska-Lupine wächst als ausdauernde, krautige Pflanze die Wuchshöhen von 50 bis 120 Zentimeter erreichen kann. Die Stängel sind dicht behaart. Im Winter überdauert nur ihre Sprossbasis (Caudex), aus welcher sie im Frühling neu austreibt.<ref name="Nobanis" />

Die grundständigen Blätter sind kurz gestielt und haben mehrere länglich verkehrt-eiförmige bis verkehrt-lanzettförmige Blättchen. Diese haben eine stumpfe oder spitz zulaufende Spitze und haben auf beiden Blattseiten mehr oder weniger dicht stehende weiße bis braune Haare. Die Blattoberseite kann aber auch unbehaart sein.<ref name="Nobanis" />

Der traubige Blütenstand besteht aus blauen, selten weißen Einzelblüten. Die breiten Kelchblätter können gefurcht, gelappt oder gezähnt sein.<ref name="Nobanis" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.<ref name="IPCN" />

Datei:Lupins-in-Iceland-20030602.jpg
Alaska-Lupine (Lupinus nootkatensis)

Vorkommen und Standort

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Alaska-Lupine liegt im Nordwesten Nordamerikas. Man findet sie dort von den Aleuten im Norden entlang der arktischen Küste bis nach Haida Gwaii und Vancouver Island im Süden. Im 18. Jahrhundert wurde die Alaska-Lupine als Zierpflanze nach Großbritannien und im 19. Jahrhundert nach Island und Skandinavien eingeführt, wo sie verwilderte. Seit den 1970er Jahren gibt es auch Vorkommen im südwestlichen Grönland sowie auf den Färöer-Inseln.<ref name="Nobanis" />

Systematik

Die Erstbeschreibung als Lupinus nootkatensis erfolgte 1810 durch James Donn in Botanical Magazine, Band 32, Seite 1311. Ein Synonym für Lupinus nootkatensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Donn ex Sims ist Lupinus perennis subsp. nootkatensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Donn ex Sims) L.Ll. Phillips.<ref name="Tropicos" />

Die Art wird laut Plant List in zwei Varietäten unterteilt:<ref name="Plant" />

  • Lupinus nootkatensis var. fruticosus <templatestyles src="Person/styles.css" />Sims
  • Lupinus nootkatensis var. nootkatensis ist die Nominatform.

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Nobanis"> </ref> <ref name="Plant"> Lupinus nootkatensis. In: The Plant List. www.theplantlist.org, abgerufen am 21. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Tropicos"> Lupinus nootkatensis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN"> Lupinus nootkatensis bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> </references>

Weblinks

Commons: Alaska-Lupine (Lupinus nootkatensis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien