Erich Amplatz
Erich Amplatz (* 6. Februar 1960 in Judenburg) ist ein ehemaliger österreichischer Tischtennisspieler. Er gehörte in den 1970er und 1980er Jahren zu den besten Spielern Österreichs.
Werdegang
Erich Amplatz begann seine Karriere beim Verein Atus Judenburg.<ref>NÖTTLV-Nachrichten 1975/1 S. 31 (abgerufen am 20. Mai 2012; PDF; 1,9 MB)</ref> Später wechselte er zu den Vereinen aus Langenlois, TTC Raiffeisen Langenlois bzw. UTTC Römerquelle Langenlois. Nach einem Zwischenspiel bei Union Wolkersdorf kehrte er 1996 zu UTTC Langenlois zurück.<ref>NÖTTV-TT-Magazin 1995/6 S. 13 (abgerufen am 20. Mai 2012; PDF; 943 kB)</ref>
Erste Erfolge erzielte er 1976, als er österreichischer Schülermeister im Doppel (mit Franz Pröglhöf) wurde.<ref>NÖTTLV-Nachrichten 1976/11 S. 7 (abgerufen am 20. Mai 2012; PDF; 619 kB)</ref> 1977 gewann der die österreichische Jugendmeisterschaft im Einzel.<ref>NÖTTLV-Nachrichten 1977/5 S. 6–7 (abgerufen am 20. Mai 2012; PDF; 1,3 MB)</ref> Im gleichen Jahr erreichte er bei der Jugend-Europameisterschaft im Doppel mit Alexander Pokorny das Endspiel.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Jugend-EMs auf ettu.org ( vom 23. November 2010 im Internet Archive) (abgerufen am 20. Mai 2012)</ref>
Viermal wurde Amplatz österreichischer Meister im Einzel (1978, 1980, 1981, 1982), mehrfach gewann er den Titel im Doppel und Mixed. Bereits 1976 wurde er für die österreichische Nationalmannschaft nominiert, im Europaligaspiel gegen Italien besiegte er Stefano Bosi.<ref>NÖTTLV-Nachrichten 1976/11 S. 11 (abgerufen am 20. Mai 2012; PDF; 619 kB)</ref>
Zwischen 1977 und 1985 nahm er fünfmal an Weltmeisterschaften und mehrmals an Europameisterschaften teil, kam dabei aber nie in die Nähe von Medaillenrängen. 1992 qualifizierte er sich mit Ding Yi für die Teilnahme am Doppelwettbewerb bei den Olympischen Spielen, wo sie in der Vorrunde zwei Matches verloren und dadurch ausschieden.
1999 beendete Erich Amplatz seine Karriere.<ref>Homepage Hadersdorf ("1999" aufklappen) (abgerufen am 22. März 2023)</ref>
Privat
Nach dem Karriereende betrieb Erich Amplatz in Langenlos ein Fachgeschäft für Fliegenfischerei. Seit Anfang der 1980er Jahre ist er verheiratet mit der ehemaligen österreichischen Tischtennisspielern Elisabeth Fetter, mit der er zwei Kinder hat.<ref>Willenskraft und Huchen kauft man nicht. Abgerufen am 8. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Turnierergebnisse
<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITTF-Statistik ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (abgerufen am 20. Mai 2012)</ref>
| Verband | Veranstaltung | Jahr | Ort | Land | Einzel | Doppel | Mixed | Team |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AUT | Jugend-Europameisterschaft (Junioren) | 1977 | Vichy | FRA | Silber | |||
| AUT | Olympische Spiele | 1992 | Barcelona | ESP | keine Teiln. | sofort ausgesch. | ||
| AUT | Weltmeisterschaft | 1985 | Göteborg | SWE | letzte 64 | Qual | letzte 64 | 21 |
| AUT | Weltmeisterschaft | 1983 | Tokio | JPN | letzte 128 | letzte 32 | keine Teiln. | 27 |
| AUT | Weltmeisterschaft | 1981 | Novi Sad | YUG | letzte 128 | letzte 64 | letzte 64 | 23 |
| AUT | Weltmeisterschaft | 1979 | Pyongyang | PRK | letzte 64 | letzte 32 | keine Teiln. | 22 |
| AUT | Weltmeisterschaft | 1977 | Birmingham | ENG | letzte 128 | letzte 32 | letzte 64 | 24 |
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Vorlage:Olympedia
- Willenskraft und Huchen kauft man nicht, 12. Mai 2013 in Der Standard
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Amplatz, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Tischtennisspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Februar 1960 |
| GEBURTSORT | Judenburg |