Zum Inhalt springen

Landstreit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Februar 2026 um 21:43 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Landstreit
Stadt Eisenach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Landstreit 51° 0′ N, 10° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 0′ 20″ N, 10° 20′ 14″ O
 {{#coordinates:51,00545|10,33717|primary
dim=10000 globe= name=Landstreit region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 285 m ü. NN
Postleitzahl: 99817
Vorwahl: 03691
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Der Weiler Landstreit ist eine zum Stadtteil Hötzelsroda gehörende Kleinsiedlung der Wartburgstadt Eisenach im Wartburgkreis in Thüringen.

Lage

Landstreit befindet sich etwa vier Kilometer nördlich der Kernstadt von Eisenach. Ein Quellbach des Michelsbaches bildete den Siedlungsanreiz für diese Kleinsiedlung. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 285 m ü. NN.<ref name="TK10-2">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.</ref>

Geschichte

Der Ort Landstreit wurde 1330 im Frankensteiner Verkaufsbrief als „Blankstrut“ erwähnt. Das Gut ging später in den Besitz des Ritters Titzmann Goldacker über, der es als eine Schenkung an das Franziskanerkloster St. Elisabeth (unterhalb der Wartburg) übergab. Diese veräußerten noch vor 1400 den Ort, um in Besitz der Burgmühle in Eisenach zu gelangen. Ein Eisenacher Ratsherr Pynkernayl (Spross des Eisenacher Patriziergeschlechtes Pinkernagel) fand im Urkundenbuch des Karthäuserklosters Erwähnung, als er im Jahr 1400 der Eisenacher Kartause Zinsen vom Verkauf seiner Ernte auf den Äckern von „Blankstryt“ in Aussicht stellte. 1498 übernahmen die Kartäusermönche auch einen Ackerstreifen des Burkhard von Wolframsdorf. Schon 1352 besaß der Ort eine eigene Kapelle.

Die in Hötzelsroda ansässige Familie von Reineck erwarb nach der Säkularisation der Eisenacher Kartause Grundbesitz, zu dem sie auch die Höfe von Blankstrut zählte. Erst 1853 kaufte der Textilfabrikant Walther von Eichel den Hof Landstreit von den Reinecks. Das Herrenhaus des Gutshofes, das sogenannte „Schloss“, wurde den Landarbeitern überlassen, daneben wurde ein neuer Gutshof erbaut, von dem heute noch Nebengebäude erhalten sind.<ref>Gerd Bergmann: Ältere Geschichte Eisenachs. Von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Hrsg.: Eisenacher Geschichtsverein. Kröner, Eisenach 1994, ISBN 3-9803976-0-2, S. 322.</ref>

Kurioses

Mit der Wiedervereinigung wurde das Staatsgebiet der Bundesrepublik vergrößert. Der Erfurter Topograph Burkhardt Happ bestimmte den Ort Landstreit mit der „Schwerpunktmethode“ als Mittelpunkt Deutschlands.<ref name="a1">Landstreit. In: Mittelpunkt Deutschlands. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2012; abgerufen am 21. Mai 2012.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mittelpunkt-deutschlands.de</ref>

Weblinks

Commons: Landstreit (Eisenach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadtteile: Berteroda | Eisenach | Göringen | Hörschel | Hötzelsroda | Madelungen | Neuenhof | Neukirchen | Stedtfeld | Stockhausen | Stregda | Wartha

Zur Kernstadt Eisenach gehörende Siedlungen: Fischbach | Gefilde | Hofferbertaue | Hohe Sonne | Ramsborn | Rothenhof | Südviertel | Trenkelhof

Zu Hötzelsroda gehörend: Dürrerhof | Landstreit | Mittelshof

Zu Stedtfeld gehörend: Rangenhof

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein