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Misa Tango

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Vorlage:Hinweisbaustein Die Misa Tango ist eine Messe des argentinisch-italienischen Komponisten Luis Bacalov (1933–2017) für Mezzosopran, Bariton, Bandoneon, Chor und Orchester. Die Messe entstand im Jahr 1997.<ref name="Villatico">Dino Villatico: Der Spleen von Buenos Aires. Booklet-Text zur CD DG 463 471-2 (2000).</ref>

Konzeption

Die Misa Tango besteht aus den Teilen

  • Kyrie (¡Señor, ten piedad de nosotros!)
  • Gloria (¡Gloria a Dios en las alturas y a los hombres en la tierra paz! Te alabamos, te bendecimos, Señor, Dios Rey celestial.)
  • Credo (Yo creo en un único Dios todo poderoso, Creador del cielo y de la tierra. Amen.)
  • Sanctus (Santo, santo, santo, Señor Dios del universo. Llenos estàn los Cielos y la tierra de tu gloria.)
  • Agnus Dei (Cordero de Dios, que quitas los pecados del mundo. ¡Ah! Ten piedad de nosotros, da nos la paz.)

Auf Grund des Wunsches des Komponisten, der selber jüdischen Glaubens war, „mehr Menschen die Teilnahme zu ermöglichen, die nicht in jeder Hinsicht denselben Glauben haben, und deshalb in der Messe die Züge Gottes hervorzuheben, die für Christen, Juden und Muslime Gültigkeit haben“,<ref>Luis Bacalov im Programmheft zur europäischen Erstaufführung am 2. April 1999 in Rom, zitiert nach: Dino Villatico: Der Spleen von Buenos Aires. Booklet-Text zur CD DG 463 471-2 (2000).</ref> wurde der Standard-Text des Ordinariums, den der Komponist in der spanischen Fassung zugrunde legte, erheblich gekürzt. Alle Verweise auf Christus – mit Ausnahme des Lamm Gottes (lat.: Agnus Dei) – wurden gestrichen.

Das Credo, der dritte und üblicherweise längste Teil der gesungenen Messe, wurde auf die erste Strophe und einen Teil der zweiten reduziert: «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)» (deutsch: „Ich glaube an einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde“) plus „Amen“ am Ende.

Aufführungen und Veröffentlichungen

Die Misa Tango wurde am 2. April 1999 in Rom uraufgeführt.<ref name="Villatico" /> Die Besetzung war: Plácido Domingo (Tenor), Ana María Martínez (Mezzosopran), Héctor Ulises Passarella (Bandoneon), Coro und Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Myung-Whun Chung. Die Deutsche Grammophon zeichnete eine Aufnahme der Messe in der Besetzung der Uraufführung auf, die 2000 auf CD veröffentlicht wurde.<ref>Misa Tango bei deutschegrammophon.com; abgerufen am 21. Juli 2015</ref><ref>John Philipps: CD review bei musicweb-international.com (englisch); abgerufen am 28. Juli 2015</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />CD review (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Oktober 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.classicalcdreview.com bei classicalcdreview.com (englisch); abgerufen am 28. Juli 2015</ref>

Literatur

  • Giuseppina Manin: Bacalov in concerto, il tango diventa una messa. In: Corriere della Sera, 1. Oktober 2000, S. 35 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento vom 12. August 2014 im Internet Archive); italienisch).
  • Stephanie Rocke: The Hybrid Musical Mass. A Question of Text. In: Elizabeth Mackinlay, Brydie-Leigh Bartleet, Katelyn Barney (Hrsg.): Musical Islands: Exploring Connections between Music, Place and Research. Cambridge Scholars Publishing, Newcastle upon Tyne 2009, ISBN 978-1-4438-0956-6, S. 418–445, hier S. 428–436 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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