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Ryan Bingham

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Datei:Ryan Bingham - Jacksonville FL - 2010.jpg
Bingham bei einem Liveauftritt in Jacksonville (2010)

Ryan Bingham (* 31. März 1981 in Hobbs, New Mexico<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie auf music.aol.com (Memento vom 17. März 2011 im Internet Archive) (englisch). Abgerufen am 10. Juni 2012.</ref>) ist ein US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter, Schauspieler und Oscar-Preisträger für seinen Song The Weary Kind.

Leben und Karriere

Bingham wurde 1981 als Sohn eines Bohrarbeiters in Hobbs, New Mexico, geboren. Aufgrund mehrmaliger Umzüge und starker Vernachlässigung von Seiten seiner Eltern brach Bingham mit 17 Jahren die Schule ab, verließ seine Familie und lebte darauf in Texas und Mexiko, wo er sich sein Geld hauptsächlich als Cowboy bei Rodeoshows verdiente.<ref>Artikel auf latimes.com (englisch). Abgerufen am 2. Januar 2013.</ref> Bald lernte Bingham, der häufig obdachlos war und daher oft in seinem Truck und bei Bekannten schlief, Mariachi-Musiker durch seine damaligen Nachbarn kennen, bei denen er das Gitarrespielen lernte. Zur Musik kam er daneben auch durch die Jukebox seines Onkels, an der er sich hauptsächlich Bob Dylan, Bob Wills und die Marshall Tucker Band anhörte.

Neben dem wöchentlichen Auftritt in einer nahegelegenen Bar in Stephenville, begann er mit der Band The Dead Horses, no-Budget CDs aufzunehmen, auf welche das Major-Label Lost Highway aufmerksam wurde und ihm bald das Angebot für ein Debütalbum machte. Nachdem das 2007 erschienene Mescalito bei den Kritikern ein großer Erfolg wurde<ref>Artikel auf country.de, abgerufen am 10. Juni 2012.</ref>, arbeitete Bingham an seinem zweiten Album Roadhouse Sun und nahm mit T Bone Burnett das Lied „The Weary Kind“ zum Film Crazy Heart auf, wofür er sowohl den Oscar für den besten Song als auch den entsprechenden Golden Globe und Grammy Award erhielt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel über den Oscargewinn auf spinner.com (Memento vom 24. November 2012 im Internet Archive) (englisch). Abgerufen am 1. Dezember 2012.</ref> Auch spielte er im Film die Nebenrolle des Begleitmusikers Tony und komponierte I Don’t Know und Gone, Gone, Gone zusätzlich für den Soundtrack. Im darauf folgenden Jahr veröffentlichte er seine dritte LP Junky Star, welche The Weary Kind als Bonustitel enthielt und bis heute seine kommerziell erfolgreichste darstellt.<ref>Biografie auf allmusic.com (englisch). Abgerufen am 10. Juni 2012.</ref><ref>Junky Star auf countrymusicnews.de, abgerufen am 18. Juni 2012.</ref>

Mitte 2012 trennte er sich von der Band und veröffentlichte sein viertes offizielles Album Tomorrowland unter dem mit seiner Frau Anna Axster gegründeten Independent-Label Axster/Bingham Records.<ref>Artikel auf billboard.com (englisch). Abgerufen am 1. Dezember 2012.</ref> Im Juni 2013 folgte die Download-Single Until I’m One with You, die Bingham für die Serie The Bridge – America des US-amerikanischen Senders FX schrieb und die dessen Titelsong darstellt.<ref>Artikel über Until I’m One with You auf billboard.com (englisch). Abgerufen am 15. August 2013.</ref>

Von 2018 bis 2024 war er in der Neowestern-Fernsehserie Yellowstone in der Rolle des Cowboys Walker zu sehen.

2024 heiratete er die Schauspielerin Hassie Harrison, mit welcher er in der Serie Yellowstone zusammenspielt.<ref>(hub/spot): ‘Yellowstone’-Stars Ryan Bingham und Hassie Harrison haben geheiratet. 30. Mai 2024, abgerufen am 31. Mai 2024.</ref> Das Paar lebt in Los Angeles, Kalifornien.

The Dead Horses

Bingham hatte von 2005 bis zu Junky Star (2010) eine feste Begleitband mit sich, die er „The Dead Horses“ nannte. Sie trat mit ihm bei Konzerten auf und ist auf seinen ersten drei offiziellen und den no-Budget-Alben zu hören. Sie bestand aus folgenden Mitgliedern:<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/m.klub-kultur.deArtikel auf klub-kultur.de Abgerufen am 11. Juni 2012. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2022. Suche im Internet Archive )</ref>

Diskografie

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Filmografie

Weblinks

Commons: Ryan Bingham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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