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Angela Keppler

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Angela Keppler (* 6. Dezember 1954 in Niederstetten) ist eine deutsche Soziologin und Hochschullehrerin.

Leben

Keppler studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Ethnologie an den Universitäten Heidelberg und Konstanz. Sie promovierte 1984 bei Thomas Luckmann im Fach Soziologie an der Universität Konstanz. Dort folgte 1993 auch ihre Habilitation. 1995 bis 1997 war sie als Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Soziologie der Universität Hamburg und nahm Gastprofessuren an der Universität Wien wahr. 1997 nahm sie einen Ruf der TU Dresden als Professorin für Allgemeine Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rezeptionsforschung an. Seit 2001 war sie Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim. Nach dem Erreichen der Altersgrenze wurde ihr Lehrstuhl von Theresa K. Naab übernommen.

Sie war seit 2007 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und seit 2011 Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität. Seit 2010 war sie Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profileintrag Angela Keppler beim Institut für Sozialforschung (Memento vom 3. Juli 2013 im Internet Archive)</ref>

Keppler ist verheiratet mit dem Philosophen und Hochschullehrer Martin Seel und Mutter eines Sohnes.

Forschungsschwerpunkte

Angela Kepplers Forschungsschwerpunkte sind Medien- und Kultursoziologie, Fernsehtheorie und Fernsehanalyse, Wissenssoziologie und Konversationsanalyse, Filmtheorie und Filmanalyse.

Werke

  • Präsentation und Information. Zur politischen Berichterstattung im Fernsehen. Gunter Narr Verlag, Tübingen, 1985, ISBN 978-3-87808-878-3
  • Tischgespräche. Über Formen kommunikativer Vergemeinschaftung am Beispiel der Konversation in Familien.<ref>Einerlei, was die Sippe beim Braten redet - das familiäre Tischgespräch, so eine Studie, funktioniert vor allem als Ritual, Der Spiegel 26/1994, abgerufen am 22. Januar 2013</ref> Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1994, ISBN 978-3-518-28732-3
  • Wirklicher als die Wirklichkeit? Das neue Realitätsprinzip der Fernsehunterhaltung. Fischer, Frankfurt am Main, 1994, ISBN 978-3-596-12258-5
  • Mediale Gegenwart. Eine Theorie des Fernsehens am Beispiel der Darstellung von Gewalt. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2006, ISBN 978-3-518-29390-4

Weblinks

Einzelnachweise

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