Zum Inhalt springen

Uphusen (Achim)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. November 2025 um 16:45 Uhr durch imported>Billboa (Komma. Geschichte).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Uphusen
Stadt Achim
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4031)&title=Uphusen 53° 2′ N, 8° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4031) 53° 1′ 39″ N, 8° 58′ 18″ O
 {{#coordinates:53,02759|8,97174|primary
dim=10000 globe= name=Uphusen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 4031 (16. Nov. 2022)<ref>Stadt Achim: Einwohnerzahlen. Abgerufen am 29. März 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 28832
Vorwahl: 04202
Lage von Uphusen in Niedersachsen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Europa-Zentrale Vitakraft.jpg
Europa-Zentrale Vitakraft im Gewerbegebiet Bremer Kreuz in Achim-Uphusen

Uphusen ist ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Achim im Landkreis Verden.

Geografie

Am westlichen Ortsrand verläuft die A 1 mit der Ausfahrt Uphusen/HB-Mahndorf. Östlich von Uphusen liegt das 56 Hektar große Naturschutzgebiet Sandtrockenrasen Achim.

Geschichte

Der Name Uphusen könnte von einer dort früher lebenden Familie namens „Ubbo“ stammen, genaue Quellen dazu gibt es nicht. Das Ministerialen-Geschlecht der Clüver hatte dort einen nach ihm benannten Sitz. Es besteht heute der Ortsnamen Clüverswerder, das frühere Sehekampswerder.

Vorgeschichtliche Funde weisen auf eine Besiedlung in der Bronzezeit vor etwa 3000 Jahren. Bei Ausgrabungen im Rahmen des Baues der NEL-Pipeline („Pipeline-Archäologie“) wurde bei Uphusen ein goldener Fingerring mit einer blauen Perle aus dem 4. bis 7. Jahrhundert gefunden. Die erste Erwähnung des Dorfes von 1339 (andere Quellen 1230) stand im Zusammenhang mit einer damals bestehenden Jakobi-Kapelle.<ref>Rainer Pöttker, Heimatforscher aus Uphusen</ref>

Uphusen gehörte bis zum 20. Jahrhundert zum Kirchspiel Arbergen, in dem auch Bollen, Mahndorf und Hemelingen waren. Das Dorf entwickelte sich an der ehemals bedeutenden Straße von Verden nach Bremen.<ref>Michael Mix: Uphusens Geschichte sichtbar machen. In : Kreiszeitung vom 12. Oktober 2022.</ref>
1871 wurde die Windmühle Uphusen gebaut.<ref>Weser Kurier im Archiv vom 9. Nov. 2021 (Rainer Pöttker: Ein Uphuser Wahrzeichen.)</ref> 1937 wurde die Freiwillige Feuerwehr Uphusen gegründet.

Am 1. Juli 1972 wurde Uphusen in die Stadt Achim eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 247.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Vereine

Neben dem 1920 gegründeten Schützenverein Uphusen<ref>Website des Schützenvereins. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Dezember 2014; abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref> gibt es noch als einzigen Sportverein des Stadtteils den Turnerbund Uphusen.<ref>Turnerbund Uphusen von 1912 e. V. Abgerufen am 10. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieser ist besonders für seine zurzeit in der Oberliga Niedersachsen spielende Fußball-Mannschaft, als auch für seine Floorball-Mannschaft bekannt. Letztere spielt unter dem Namen TB Uphusen Vikings und wurde im Jahr 2005 mit der Mixed-Mannschaft deutscher Meister.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein