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Selleris

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Selleris
Gemeinde Nobitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(91)&title=Selleris 50° 56′ N, 12° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(91) 50° 56′ 26″ N, 12° 25′ 0″ O
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Höhe: 188 m ü. NN
Fläche: 1,53 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Selleris, Gemeinde Nobitz. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: ca. 91<ref>Ortsteil Selleris. In: Webauftritt. Gemeinde Nobitz, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Lehndorf
Postleitzahl: 04603
Vorwahl: 03447
Datei:Nobitz Ortsteile.svg
Karte
Lage von Selleris in der Einheitsgemeinde Nobitz
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Selleris ist ein Ortsteil der Gemeinde Nobitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Lage

Der Ortsteil liegt am rechten Unterhang des Pleißetals 6 Kilometer von Altenburg und nordwestlich von der Kerngemeinde entfernt. Die nahe der Sprotte an der Straße nach Saara gelegenen Häuser werden „Kleinselleris“ genannt. Die Sprotte mündet östlich des Orts in die Pleiße.

Geschichte

Der Ortsteil wurde 1181–1214 als „Zeldors“ im Zehntenregister des Klosters Bosau erstmals erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Orte. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 261</ref> Selleris gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurde Selleris nach Lehndorf eingemeindet.<ref>Selleris im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Selleris als Ortsteil von Lehndorf mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. Mit dem Aufgehen der Gemeinde Lehndorf in der Einheitsgemeinde Saara wurde Selleris am 1. Januar 1996 ein Ortsteil dieser Gemeinde, bis diese wiederum am 31. Dezember 2012 zu Nobitz kam. 2012 wohnen 100 Personen im Ort. 1880 gab es 24 Häuser, davon drei Bauerngüter und eine Mühle. Fachwerkhäuser und Einfamilienhäuser bestimmen das Dorfbild von heute. 2010 wurde ein weiteres Neubaugebiet geplant.<ref>Selleris auf der Website der Gemeinde Nobitz, abgerufen am 21. Januar 2016.</ref>

Weblinks

Commons: Selleris – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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