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Zvonimir Vujin

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Zvonimir Vujin Vorlage:SportPicto
Datei:Zvonimir Vujin 1972b.jpg
Daten
Geburtsname Zvonimir Vujin
Geburtstag 28. Juni 1943
Geburtsort Zrenjanin, Jugoslawien
Todestag 8. Dezember 2019
Todesort Zrenjanin, Serbien
Nationalität JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Jugoslawien
Gewichtsklasse Leichtgewicht, Halbweltergewicht
Größe 1,67 m
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 1968 München Leichtgewicht
Bronze 1972 München Halbweltergewicht
Europameisterschaften
Silber 1967 Rom Leichtgewicht
 Mittelmeerspiele
Bronze 1963 Neapel Leichtgewicht
Gold 1967 Tunis Leichtgewicht

Zvonimir „Zvonko“ Vujin (* 28. Juni 1943 in Zrenjanin, Jugoslawien; † 8. Dezember 2019 ebenda) war ein jugoslawischer Amateurboxer im Leichtgewicht (57 bis 60 kg) und Halbweltergewicht (60 bis 63,5 kg). Er wurde 1967 Vize-Europameister und gewann Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen 1968 und 1972.

Boxkarriere

Vujin trainierte im Club „Banat Zrenjanin“ und bei der jugoslawischen Nationalmannschaft, für die er 57 Länderkämpfe bestritt.<ref>Preminuo legendarni bokser Zvonko Vujin</ref> Er wurde 1965, 1966, 1969 und 1972 jeweils Jugoslawischer Meister im Leichtgewicht<ref>Yugoslav National Championships</ref>, 1966 und 1967 Balkanmeister im Leichtgewicht, sowie 1971 auch Balkanmeister im Halbweltergewicht.<ref>Balkan Championships</ref> Darüber hinaus gewann er 1967 im Leichtgewicht die Mittelmeerspiele.<ref>Mediterranean Games 1967</ref>

Im Laufe seiner Karriere startete er bei drei Europameisterschaften im Leichtgewicht; 1965 in Berlin verlor er im Viertelfinale gegen den späteren Goldmedaillengewinner Wilikton Barannikow<ref>European Championships 1965</ref>, während er 1967 in Rom, mit Siegen gegen Wolfgang Schmitt, Sven Erik Paulsen und Dieter Dunkel in das Finale kam und dort gegen Józef Grudzień unterlag.<ref>European Championships 1967</ref> 1969 in Bukarest schied er im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Calistrat Cuțov aus.<ref>European Championships 1969</ref>

Seine größten Erfolge waren der zweimalige Gewinn einer olympischen Bronzemedaille; 1968 in Mexiko-Stadt schlug er im Leichtgewicht Peter Rieger, Waleri Beloussow und Luis Minami, ehe er im Halbfinale gegen Józef Grudzień ausschied.<ref>Olympic Games 1968</ref> 1972 in München kam er im Halbweltergewicht mit Siegen gegen Robert Mwakosya, Sodnomyn Gombo und Graham Moughton erneut in das Halbfinale, wo er gegen Ray Seales unterlag.<ref>Olympic Games 1972</ref>

Tod

Zvonimir Vujin starb am 8. Dezember 2019 im Alter von 76 Jahren in Zrenjanin und wurde im Rahmen einer Gedenkveranstaltung im Rathaus der Stadt verabschiedet. Seine Beisetzung erfolgte am 10. Dezember 2019 am Evangelischen Friedhof in Zrenjanin.<ref>Porodica, sportisti i prijatelji poslednji put su se oprostili od Zvonka Vujina</ref><ref>Odlazak sportske legende: preminuo Zvonko Vujin</ref>

Sonstiges

2021 wurde die Sporthalle von Zrenjanin nach ihm benannt.<ref>Na današnji dan rođen Zvonimir Zvonko Vujin, bokserska legenda Srbije i Jugoslavije</ref>

Weblinks

Commons: Zvonimir Vujin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />