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Kinäde

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Kinäde ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), latinisiert cinaedus) bezeichnet ursprünglich einen effeminierten, sexuell offensiven Mann (siehe Homosexualität im Römischen Reich). Beim Symposion war der Kinaidos oder Kinaidologos insbesondere im hellenistischen Alexandria des 3. Jahrhunderts v. Chr. der Vortragende derber, sexuell anzüglicher Verse, die als Kinädenpoesie bezeichnet werden.

Im neueren Sprachgebrauch bezeichnete „Kinäde“

Bekannt wurde der Begriff insbesondere durch Bismarck, der die Berater Wilhelms II. als „Kamarilla der Kinäden“ bezeichnete; siehe Harden-Eulenburg-Affäre.<ref>Hugo Friedländer: Der Beleidigungsprozeß des Stadtkommandanten von Moltke gegen Maximilian Harden. In: Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung. 1911–1921. Band 11, S. 153; Vorlage:Zeno.org.</ref>

Literatur

Weblinks

Wiktionary: Kinäde – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />