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Gunsanad Kina

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Datei:Bandukan Sabah Cemetery OKK-GunsanadKina-01.jpg
Grab von OKK Gunsanad Kina in Kg. Bandukan

Datuk Seri Panglima O.K.K. Gunsanad Kina SPDK, (auch Gunsanad bin Kina, auch Botut) (* 1840 in Bandukan, Keningau, Sabah; † 1. Januar 1930, ebenda) war der oberste Häuptling der Dusun und Murut im Landesinneren von Sabah. Als offizieller Repräsentant vertrat er die Interessen der indigenen Bevölkerung gegenüber der North Borneo Chartered Company.

Leben

Gunsanad wurde 1840 als eines der zahlreichen Kinder seines Vaters Kina, einem lokalen Häuptling der Dusun in der Region Keningau und Sabah, geboren.<ref name="kina">Kina, The Lord of Keninggau. malaysiana1.blogspot.de, 28. April 2008; abgerufen am 30. April 2012</ref><ref name="tombstone">Inschrift auf dem Grabstein von OKK Gunsanad Kina in Bandukan, Keningau; zitiert in <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OKK Gunsanad. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) sabahforum.com; abgerufen am 5. Mai 2012</ref> Innerhalb seiner Familie wurde er „Botut“ genannt.<ref name="keningaukini">OKK Gunsanad Kina. Keningaukini; abgerufen am 5. Mai 2012</ref>

Während der Mat-Salleh-Rebellion schlug sich Gunsanad auf die Seite der North Borneo Chartered Company, da er den Fortbestand der indigenen Einwohner Sabahs in einer gemeinsamen Zukunft mit Chinesen und Briten sah. Sowohl während der Mat-Salleh-Rebellion als auch bei der Rundum-Rebellion war Gunsanad deshalb als Vermittler zwischen den Parteien tätig.<ref name="tombstone" /> Wegen seiner integrativen Fähigkeiten wurde er 1915 von der Regierung von Nordborneo zum Orang Kaya-Kaya (O.K.K.) ernannt.<ref name="keningaukini" />

Der Anbau von Naturkautschuk in Bingkor wurde ebenfalls durch O.K.K. Gunsanad Kina eingeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.malaysia-today.net In: Malaysia Today, 18. Januar 2008; abgerufen am 5. Mai 2012</ref>

Gunsanad genoss auch außerhalb der Dusun und Murut großen Respekt. Seine langjährige Verbundenheit mit den chinesischen Gruppen Sabahs brachten ihm den Namen San Tai Wong (König des Berges)<ref group="Anm.">Verballhornte Form von (pinyin) shan da wong, (chin.) 山大王</ref> ein.

Nach seinem Tod wurde Gunsanad Kina auf dem Friedhof von Kg. Bandukan im Distrikt Keningau begraben.

Nachkommen

Aus der weitläufigen Familie Gunsanads – er hatte 16 Söhne, 18 Töchter, 52 Enkel, 44 Enkelinnen und 188 Urenkel und Urenkelinnen<ref name="tombstone" /> – stammen eine Vielzahl von Nachkommen ab, die die Politik Sabahs und Malaysias prägten:

Auszeichnungen

Auf Betreiben seines Enkels Musa Aman wurde ihm 2004 durch den Ministerpräsidenten von Sabah posthum der Titel Datuk Seri verliehen. Ebenfalls posthum wurde ihm 2005 die höchste Auszeichnung des Illustrious Order of Kinabalu verliehen.<ref>Staatsanzeiger Sabah (PDF; 87 kB) 60. Jg. Nr. 37, 16. September 2005</ref>

In Keningau wurden zwei weiterführende Schulen, SMK<ref group="Anm.">SMK = Sekolah Menengah Kebangsaan (deutsch: Nationale Sekundarschule)</ref> Gunsanad und SMK Gunsanad II, nach ihm benannt.

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Einzelnachweise

<references />