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Franziskanerkloster Straubing

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Das Franziskanerkloster Straubing ist ein ehemaliges Kloster der Franziskaner-Reformaten in Straubing in Bayern in der Diözese Regensburg.

Datei:Straubing-Franziskanerkloster.jpg
Straubing, ehemaliges Franziskanerkloster, Ecke Peters- und Schulgasse; das Areal wird jetzt hauptsächlich vom Wissenschaftszentrum Straubing und seinen Partnern genutzt.

Geschichte

18. Jahrhundert bis 1912

Das in honorem angelorum custodum (‚zu Ehren der Schutzengel‘) unter dem Baumeister Philipp Plank errichtete Kloster wurde 1702 durch Franziskaner der Bayerischen Franziskanerprovinz gegründet, anfangs Hospiz, wohl ab 1706/1707 Konvent. Es wurde 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst und im gleichen Jahr den unbeschuhten Karmeliten aus München bis 1817 als Centralkloster (sogenanntes Aussterbekloster) zugeteilt.

Von 1817 bis 1828 war das Kloster an Privat vermietet, bis es im Jahr 1828 verkauft wurde.

In den Klostergebäuden richteten 1844 Barmherzige Brüder auf Wunsch der Elisabethinen ein Krankenhaus, das sogenannte Männerkrankenhaus ein.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zur Geschichte des Elisabeth Klinikums - Vom Azlburger Ordenssitz zur Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klinikum-straubing.de. Webseite Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH. Abgerufen am 22. März 2015.</ref>

Die ehemalige Klosterkirche (barocke Schutzengelkirche) mit dem für Bettelorden typisch kleinen Turm wurde 1817 Filialkirche und 1912 Pfarrkirche der Pfarrei St. Peter.<ref>Franziskanerkloster Straubing - Ein Jahrhundert im Gäuboden. Webseite Haus der bayerischen Geschichte. Abgerufen am 22. März 2015.</ref>

Das Kloster steht unter Denkmalschutz (Nummer: D-2-63-000-187).

1975 bis heute

Im Jahr 1975 wurde das sogenannte Männerkrankenhaus mit der Elisabeth Krankenhaus GmbH zusammengeführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zur Geschichte des Elisabeth Klinikums - Vom Azlburger Ordenssitz zur Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.klinikum-straubing.de. Webseite Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH. Abgerufen am 22. März 2015.</ref>

Vom Jahr 1996 bis zum Jahr 2013 wies die Stadt Straubing (als Eigentümer der ehemaligen Klostergebäude) der städtischen Volkshochschule Straubing Räume und Büros zu und so wurde hier das vhs-Bildungszentrum aufgebaut.<ref>Ludwig Reff, Historischer Verein für Straubing und Umgebung (Hrsg.): 125 Jahre Erwachsenenbildung in Straubing – Chronik der städtischen Volkshochschule, in: Jahresbericht des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung 89 Jahrgang (1987) S. 297–326. Straubing 1988.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wissenschaftszentrum Straubing - Zur Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters Straubing in Text und Bild (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wz-straubing.de. Webseite Wissenschaftszentrum Straubing. Abgerufen am 22. März 2015.</ref>

Ab 2000 erfolgte nach und nach der Ausbau für das Wissenschaftszentrums Straubing, bis ab Mitte 2013 das komplette Klostergebäude (ohne Kirche) übernommen und umgebaut wurde.

Im Jahr 2015 wurden durch Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle die Mensa, ein moderner Hörsaal im ehemaligen Refektorium und weitere Räume offiziell eingeweiht.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 53′ 6,2″ N, 12° 34′ 57,6″ O

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